Was Studenten im Portemonnaie haben

Das geht ab!

Was Studenten im Portemonnaie haben

Was Studenten im Portemonnaie haben

Die Studenten in Deutschland erzielen so hohe Einkünfte wie nie zuvor. Auf durchschnittliche 864 Euro pro Monat kamen sie im Sommersemester 2012. Das geht aus der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks hervor. Der Wert wird allerdings von einigen „Spitzenverdienern“ verzerrt. Denn der weitaus größte Teil (17 Prozent) der Studierenden muss mit 701 bis 800 Euro im Monat auskommen, ein Viertel mit weniger als 675 Euro.

476 Euro von den Eltern
Die meisten Studierenden werden von den Eltern finanziell unterstützt. Im Durchschnitt 476 Euro im Monat bekommen sie von ihnen. In dem Betrag enthalten sind sowohl Geldleistungen als auch Ausgaben, die die Eltern anstatt die Kinder bezahlen – zum Beispiel die Miete. Differenziert nach der Art der Zuwendung erhalten die Studierenden durchschnittlich 358 Euro auf ihr Konto überwiesen sowie nicht geldliche Leistungen in Höhe von durchschnittlich 250 Euro.

7,4 Stunden pro Woche arbeiten
63 Prozent der Studierenden verdient sich zudem durch eine bezahlte Tätigkeit Geld dazu – im Schnitt 323 Euro im Monat. Dafür arbeiten sie 7,4 Stunden pro Woche. Weitere 32 Prozent der Studierenden erhalten BAföG. Im Durchschnitt 443 Euro pro Monat überweist der Staat an die Berechtigten. Als weitere wichtige Finanzierungsquellen nennen die Studierenden in der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks die Zuwendungen von anderen Verwandten und Bekannten sowie finanzielle Rücklagen. Weniger als fünf Prozent der Befragten beziehen zudem Geld aus einer Waisenrente, vom Partner, aus einem Stipendium, über Kredite oder aus sonstigen Finanzierungsquellen.

Knapp 300 Euro Miete
Der größte Posten bei den Ausgaben der Studierenden bleibt die Miete. Im Durchschnitt 298 Euro zahlten sie für die eigenen Wände. 165 Euro gaben sie für Essen und Trinken aus. Für Auto oder öffentlichen Nahverkehr fielen der Sozialerhebung zufolge durchschnittlich 82 Euro an.

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