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8 Fehler, die deine To-Do-Liste zerstören

Zu viele Aufgaben, keine Pausen und Co.

Foto: andrea piacquadio / Pexels
Foto: andrea piacquadio / Pexels

Wer kennt sie nicht – die To-do-Listen? Sie helfen uns dabei, die Zeit richtig zu planen, Aufgaben zu verteilen und Prioritäten zu setzen. Und sie geben uns dieses tolle Gefühl, die To-dos abzuhaken, wenn sie erledigt sind. Ohne Zweifel sind die Aufgabenlisten toll ... und sie können zu einer Falle werden, wenn wir sie unbedacht befüllen. Wir zeigen dir die häufigsten Fehler, die uns beim Erstellen der To-do-Listen passieren, und erklären, wie du sie vermeiden kannst.

To-do-Listen: 8 Fehler, die sie unproduktiv machen / Foto: kelly sikkema / unsplash

To-do-Listen: 8 Fehler, die sie unproduktiv machen / Foto: kelly sikkema / unsplash

Fehler 1: To-dos vergessen

Oft geht uns einiges durch den Kopf, vor allem im Alltag neigen wir dazu, im Eifer des Gefechts wichtige To-dos zu vergessen. Wenn du produktiv und diszipliniert durch den Tag schreiten möchtest, solltest du dir genau aufschreiben, welche Aufgaben zu erledigen sind, damit du dich abends voller Stolz zurücklehnen kannst.

Dafür sind die To-do-Listen da: Gedanken zu ordnen und unseren Alltag zu koordinieren. Nimm es nicht auf die leichte Schulter und versuche, deinen Tag genau zu planen. 

Fehler 2: Zu viele Aufgaben

Beim Aufschreiben wichtiger Aufgaben sind wir oft sehr mutig – jede Minute ist verplant und, wenn es nach der To-do-Liste gehen würde, bleibt einem kaum Zeit zum Atmen. Dann überspringen wir die eine Aufgabe, eine weitere, und wieder eine ... und am Ende des Tages ist die Liste noch halb voll mit den nicht abgehakten To-dos.

Beim Erstellen der Aufgabenlisten solltest du nicht ehrgeizig sein – halte die Liste kurz und notiere dir bis zu fünf To-dos pro Tag. Oft überschätzen wir, was an einem Tag erledigt werden kann, und unterschätzen, wie viel wir in einem längeren Zeitraum schaffen. Plane Aufgaben ohne hohe Priorität für den Monat ein und lasse etwas Puffer frei – so bist du produktiver und hast ein gutes Gefühl, statt ständig ein schlechtes Gewissen zu haben. 

Fehler 3: Nicht ehrlich zu sich selbst sein

Seit Langem willst du deine Wohnung oder dein WG-Zimmer streichen und immer wieder kommt etwas dazwischen. Du schreibst die To-do immer wieder und bist dir immer wieder unsicher, ob du die Aufgabe am eingeplanten Tag tatsächlich erledigen kannst. Leider bringt es nichts, etwas in die To-do-Liste aufzunehmen und es dann nicht zu tun – dadurch fühlst du dich nur schlecht. Plane nur Aufgaben ein, die du erledigen kannst.

Zu viele Aufgaben, keine Pausen und Co./ Foto: vlada karpovich / Pexels

Zu viele Aufgaben, keine Pausen und Co./ Foto: vlada karpovich / Pexels

Fehler 4: Sehr umfangreiche Aufgaben

Große Projekt und Vorhaben können einen überfordern, umso wichtiger ist es, diese in kleine To-dos zu zerlegen. Wenn deine Liste aus einer Mischung von kleinen und großen Aufgaben besteht, merkst du schnell, dass umfangreiche Projekte oft verschoben werden – keine Zeit, keine Kraft, keine Motivation.

Wenn du dir vorgenommen hast, deine Küche zu renovieren, schreibe die To-do niemals so auf die Liste. Viel produktiver und effektiver ist es, wenn du mit kleinen Aufgaben startest, z. B. heute Geschirr – ausräumen, morgen – die Schublade abmontieren usw. Du wirst merken, dass dein Projekt schneller vorangeht und du mit dir selbst viel zufriedener bist. 

Fehler 5: Hauptsache abgehakt

Du solltest große Aufgaben zerteilen, aber genauso solltest du deine Liste nicht mit unwichtigen Dingen befüllen. Viele unbedeutende To-dos aufzuschreiben, um sie danach abzuhaken, ist nicht zielführend. Somit machst du es dir schwerer, Prioritäten zu setzen und am Ende des Tages hast du auch nicht viel geschafft, weil deine Liste nicht ordentlich war. 

Fehler 6: Andere bestimmen deine To-dos

Eine E-Mail nach der anderen, jeder will etwas von dir, die Liste wird lang und von den eigentlichen To-dos hast du am Ende des Tages nichts umgesetzt. Wenn du dir etwas fest vorgenommen hast – bleibe dabei und lasse dich nicht von den anderen ablenken

Fehler 7: Unspezifische To-dos

Lasse dich selbst nicht in die Irre führen und schreibe deine Aufgaben detailliert auf. Stelle dir dabei eine Einkaufliste vor – du schreibst dir nicht auf, dass du einkaufen gehst, sondern die Dinge, die du kaufen willst. So verliest du im Geschäft keine Zeit und erledigst schnell deinen Einkauf.

Genauso solltest du mit deiner Aufgabenliste umgehen: Stelle dir vor, du schreibst die To-dos für eine andere Person auf, die anhand deiner Notizen handeln soll – deine Notizen werden genauer und bringen dich zum Erfolg. 

Fehler 8: Keine Zeit für Pausen

Die Aufgabenliste wird nicht kürzer, du willst alles schaffen und vergisst dabei, dir freie Zeit zu gönnen. Wir sind keine Roboter – so viel ist sicher. Schone deine Psyche und plane Ruhepausen ein, um die Aufgaben effektiver zu erledigen. Auch Sport darf in deinem Alltag nicht fehlen.

Fazit

Du siehst, To-do-Listen können jeden überfordern, wenn sie falsch befüllt werden. Wenn du jedoch deine Aufgaben richtig priorisierst und formulierst, ist eine Liste sehr hilfreich. Folge unseren Tipps und du wirst bald merken – es macht Spaß, Dinge zu planen, wenn du es richtig machst, und deiner Produktivität steht nichts im Wege! 

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