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Adios, Amigos!

Die 7 schlimmsten Fehler, die du beim Kündigen machen kannst

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Foto: miguelangel miquelena / unsplash

"Und nach mir die Sintflut" ist bei vielen Angestellten die Einstellung, wenn sie eine Kündigung planen. Dabei beachten die meisten nicht, dass unerwartete Fehler beim Kündigen sie Geld und berufliche Beziehungen kosten können. Deine Arbeit endet nicht, wenn du deine Kündigung aussprichst. Aus diesem Grund sind die Vorbereitung und Durchführung der Kündigung eine Aufgabe für sich und erfordern viel Takt- und Fingerspitzengefühl. Die 7 schlimmsten Fehler, die du beim Kündigen machen kannst, haben wir für dich zusammengefasst.

<p>"Und nach mir die Sintflut" ist bei vielen Angestellten die Einstellung, wenn sie eine Kündigung planen. Dabei beachten die meisten nicht, dass unerwartete Fehler beim Kündigen sie Geld und berufliche Beziehungen kosten können. Deine Arbeit endet nicht, wenn du deine Kündigung aussprichst. Aus diesem Grund sind die <strong>Vorbereitung und Durchführung der Kündigung</strong> eine Aufgabe für sich und erfordern viel Takt- und Fingerspitzengefühl. Die 7 schlimmsten Fehler, die du beim Kündigen machen kannst, haben wir für dich zusammengefasst.</p> <div class="dnd-atom-wrapper" data-scald-align="none" data-scald-context="sdl_editor_representation" data-scald-options="" data-scald-sid="18027" data-scald-type="image"> <div class="dnd-caption-wrapper"> <div class="meta"><!--copyright=18027-->Die 7 schlimmsten Fehler beim Kündigen / Foto: oliur / unsplash<!--END copyright=18027--></div> </div> </div> <h2>1. Burning Bridges&nbsp;– berufliche Beziehungen zerstören</h2> <p>Woran du genau gearbeitet hast, werden viele Kollegen vielleicht vergessen. Wie du dich ihnen gegenüber verhalten hast, aber nicht. Es kann einen bleibenden positiven oder <strong>negativen Eindruck</strong> <strong>hinterlassen</strong>, wie du <a href="https://www.bigkarriere.de/karrierewelt/ausbildung/was-du-deinen-kollegen-niemals-sagen-solltest">Kollegen oder Kolleginnen gegenüber aufgetreten</a> bist. Triffst du im späteren Arbeitsleben wieder auf eine dieser Personen, kann ein prägender negativer Eindruck von damals noch Jahre später Folgen für dich haben. Vielleicht prüft diese Person die Lebensläufe, sitzt dir im Bewerbungsgespräch gegenüber oder ist für die finale Entscheidung bei der Einstellung verantwortlich.</p> <p>Behalte immer im Kopf, dass du zwar nicht mehr für dieses Unternehmen arbeiten willst, aber die anderen Angestellten oder Führungskräfte ebenfalls <strong>in andere Unternehmen wechseln</strong> können. Hast du einen schlechten Eindruck bei Kollegen, Kolleginnen, Kunden oder Führungskräften hinterlassen, kann sich das spät
Die 7 schlimmsten Fehler beim Kündigen / Foto: oliur / unsplash

1. Burning Bridges – berufliche Beziehungen zerstören

Woran du genau gearbeitet hast, werden viele Kollegen vielleicht vergessen. Wie du dich ihnen gegenüber verhalten hast, aber nicht. Es kann einen bleibenden positiven oder negativen Eindruck hinterlassen, wie du Kollegen oder Kolleginnen gegenüber aufgetreten bist. Triffst du im späteren Arbeitsleben wieder auf eine dieser Personen, kann ein prägender negativer Eindruck von damals noch Jahre später Folgen für dich haben. Vielleicht prüft diese Person die Lebensläufe, sitzt dir im Bewerbungsgespräch gegenüber oder ist für die finale Entscheidung bei der Einstellung verantwortlich.

Behalte immer im Kopf, dass du zwar nicht mehr für dieses Unternehmen arbeiten willst, aber die anderen Angestellten oder Führungskräfte ebenfalls in andere Unternehmen wechseln können. Hast du einen schlechten Eindruck bei Kollegen, Kolleginnen, Kunden oder Führungskräften hinterlassen, kann sich das später immer noch negativ für dich auswirken. Es ist also wichtig, wie du dich anderen Personen im Unternehmen oder Kunden gegenüber verhältst. Aber auch die Art und Weise, wie du kündigst, kann einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der im späteren Arbeitsleben negative Folgen für dich haben kann.

2. Die Nachricht zu früh verkünden

Der nächste Job ist noch nicht sicher, aber du hast es schon jedem erzählt, dass du kündigen wirst. Ein großer Fehler beim Kündigen. Bevor du deine anstehende Kündigung allen verkündest, solltest du dich vergewissern, dass der nächste Job wirklich feststeht. Ohne unterschriebenen Vertrag und der Gewissheit, dass du den neuen Job antreten wirst, solltest du deine Kündigung für dich behalten. 

Überlege dir gut, wem du im Unternehmen und auch extern deinen Wunsch nach einer Kündigung anvertraust. Auch Personen, mit denen du dich gut verstehst, solltest du nicht einfach von deiner Kündigungsabsicht erzählen. Du hast ein gutes Verhältnis zu deinem Chef oder deiner Chefin und willst ihm bzw. ihr frühzeitig von deinem Plan erzählen? Keine gute Idee. Oft wirkt es sich nachteilig für dich aus, deine Kündigungsabsicht mit Vorgesetzten zu teilen. Jemand, der das Unternehmen verlässt, wird für die Zeit bis dahin keinen Bonus, keine Gehaltserhöhung oder andere zusätzliche Vergütungen erhalten. 

3. Zu lange Kündigungsfristen

Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Jedoch sind Kündigungsfristen von zwei oder drei Monaten häufig in Arbeitsverträgen festgehalten. Viele Angestellte fühlen sich bei einer Kündigung schuldig und lassen sich überreden, länger als die vereinbarten Fristen im Unternehmen zu bleiben. Sie haben das Gefühl, dass das Unternehmen ohne sie untergeht und wollen den anderen Angestellten keine Probleme bereiten. 

Lass dir deine neue Chance nicht deshalb entgehen. Für viele ist es schwer, die Beziehung zu ihrem derzeitigen Unternehmen zu beenden. Sie lassen sich dazu hinreißen, doch länger im Unternehmen zu bleiben als sie geplant hatten. 

4. Zu viel oder zu wenig Arbeit nach der Kündigung

Nach einer Kündigung begehen viele den Fehler, dass sie zu wenig oder zu viel arbeiten. Natürlich möchtest du auf der einen Seite deinen Kollegen, Kolleginnen und Führungskräften nicht als die Person in Erinnerung bleiben, die sich aus dem Staub gemacht hat und anderen ihre Arbeit überlässt. Auf der anderen Seite möchtest du keine Überstunden in deinen letzten Wochen machen. Oft ist genau das aber das Problem und Menschen, die gekündigt haben, arbeiten am Ende mehr als die vorgegebene Arbeitszeit. 

Gefühle von Schuld oder Ehre sind oft verantwortlich dafür, dass viele am Ende noch Überstunden sammeln. Das ist Quatsch und du solltest mit deinem Chef oder deiner Chefin nach deiner Kündigung ehrlich sein und genau abklären, was du in der verbleibenden Zeit noch erreichen kannst. Auch wenn dein Arbeitgeber oder deine Arbeitgeberin dich davon überzeugen will, jede Aufgabe und jedes Projekt abzuschließen, bevor du gehst, solltest du realistisch bleiben. Die Projekte und Aufgaben, die in dieser Zeit nicht fertiggestellt werden können, müssen schlichtweg an einen anderen Angestellten übergeben werden. Kümmere dich um eine saubere und ausführliche Übergabe, dann kann auch nach deinem Verlassen des Unternehmens an den Dingen effizient weitergearbeitet werden. 

Aber auch die Einstellung "und nach mir die Sintflut" ist hier fehl am Platz. Arbeitest du zu wenig oder unsauber und hinterlässt anderen deine Aufgaben, schon bevor du überhaupt gehst, werden sich deine Kollegen und Kolleginnen nicht sehr darüber freuen. Andere müssen aufgrund deiner Einstellung dann mehr arbeiten und neben ihren Aufgaben auch deine mit übernehmen. Dieser negative Eindruck kann sich später rächen und dich eventuell sogar einen Job kosten, den du gerne gehabt hättest. Du weißt nie, wo deine alten Arbeitskollegen später arbeiten werden.

Zu viel oder zu wenig Arbeit nach der Kündigung / Foto: liza summer / Pexels
Zu viel oder zu wenig Arbeit nach der Kündigung / Foto: liza summer / Pexels

 

5. Kündigung zum falschen Zeitpunkt

Durch eine Kündigung zum falschen Zeitpunkt kannst du sogar Leistungen oder Geld verlieren. Steht beispielsweise eine Auszahlung von Aktien an, solltest du nicht kurz davor kündigen, denn es könnte sein, dass du die Auszahlung nach deiner Kündigung nicht mehr erhältst. Du solltest dich also vorab darüber informieren, welche Leistungen und Gelder du eventuell verpasst, wenn du direkt kündigst. 

6. Keine Auszeit zwischen den Jobs

Oft kündigen wir unseren Job, weil wir ausgebrannt sind, schlaflose Nächte haben oder sich der Arbeitsstress in anderen Formen zeigt. Beginnst du nach der Kündigung direkt einen neuen Job, verpasst du die Chance auf deine dringend benötigte Erholungszeit. Trotzdem arbeiten vor allem Millennials häufig am Freitag noch beim alten Job und starten direkt Montag in einen neuen. 

Hast du die Möglichkeit, eine Auszeit zwischen deinen Jobs zu nehmen, solltest du diese Chance nutzen. Am besten solltest du mehr als eine Woche zwischen deinem alten und neuen Job haben, um dich zu erholen und neue Energie zu tanken. 

7. Nicht darauf vorbereitet sein, dass dein Kündigungstag dein letzter guter Arbeitstag ist

Vorgesetzte gehen nicht immer gut mit der Nachricht über eine Kündigung um. Es ist auch schon vorgekommen, dass Leute nach der Kündigung hinauskomplimentiert wurden, als wären sie gefeuert worden. Dir sollte bewusst sein, dass der Tag deiner Kündigung dein letzter Arbeitstag sein könnte bzw. dein letzter guter Arbeitstag. 

Manche Vorgesetzten rächen sich regelrecht an Angestellten, die gekündigt haben. Sie machen ihnen die verbleibenden Tage auf der Arbeit zur Hölle und überhäufen die Kündiger mit ungeliebten Aufgaben. In diesem Fall kannst du dich damit trösten, dass du nicht mehr lange in diesem Unternehmen arbeiten musst. Hier zeigt sich, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast, denn mit so jemanden möchtest du sicher nicht mehr langfristig zusammenarbeiten. 

Fazit

Es gibt viele verschiedene Fehler beim Kündigen. Um nach der Kündigung oder sogar Jahre später keine negativen Folgen zu erleben, solltest du einige Dinge vermeiden. Achtest du bei deiner Kündigung darauf, die 7 schlimmsten Fehler beim Kündigen nicht zu begehen, wird das Ende bei deinem alten Job und dein weiterer beruflicher Weg einfacher für dich. 

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