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Dankes-Email nach dem Vorstellungsgespräch

Kleine Geste, große Wirkung

Bild Foto: tima miroshnichenko / Pexels
Foto: tima miroshnichenko / Pexels

Ein Dankschreiben an den Recruiter schreiben? Davon hast du noch nie gehört? Es mag ungewöhnlich klingen, aber warum ein Dankschreiben an den Recruiter eine gute Idee ist und warum du ein solches verfassen solltest, erfährst du hier.

#Setze ein Zeichen

Die Jobsuche kannst du dir ein bisschen wie Dating vorstellen. Hast du jemanden persönlich kennengelernt und habt ihr festgestellt, dass es auch fernab von Dating- oder Kommunikationsapps gut harmoniert, setzt ihr das Gespräch normalerweise nach dem Treffen fort. Genauso verhält es sich bei der Jobsuche mit dem Recruiter. In einem kurzen Schreiben dankst du dem Recruiter für seine Zeit.

Das mag altmodisch klingen, aber in einem hart umkämpften Arbeitsmarkt schadet es nicht, wenn du alles tust, um beachtet zu werden und dich gegenüber anderen Bewerbern hervorzuheben. Mit einem Dankschreiben stellst du außerdem deine Kommunikations- und Sozialkompetenz unter Beweis und zeigst deine Leidenschaft für die Stelle.

Zwar erwarten die meisten Recruiter ein solches Dankschreiben nicht, aber wenn du eins verfasst, hebst du dich definitiv gegenüber anderen positiv hervor. Du bekundest mit einem solchen nochmals dein Interesse an der ausgeschriebenen Stelle und zeigst Wertschätzung gegenüber dem Recruiter. Das wirkt aufmerksam.

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Dankschreiben für den Recruiter / Foto: christin hume / unsplash

#Kurz und knapp

Ein Dankschreiben an den Recruiter muss nicht lange sein, halte es lieber kurz und knapp. Schreibe, dass du dich für die Zeit bedankst, die sich der Recruiter für dich genommen hat. Bekräftige anschließend nochmal dein Interesse und deine Fähigkeiten und erwähne beiläufig die Rolle, über die ihr gesprochen habt.

Am besten ist es, du verschickst das Dankesschreiben noch am selben Tag. Schaffst du das nicht, ist ein Zeitfenster von 24 Stunden auch noch im Rahmen. Am besten schreibst du dein Dankesschreiben per Mail, da gehst du am ehesten sicher, den anderen zu erreichen. 

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#Setze ein Zeichen Foto: mike jones / Pexels

#Vorteile

Das Dankesschreiben sagt nicht nur etwas über dich aus, sondern du lernst nebenbei auch etwas über das Unternehmen. Erhältst du keine Antwort auf dein Schreiben und wirst nicht über den aktuellen Stand informiert, könnte das eine Red Flag sein und ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen nicht zu dir passt. Wird dir aber ebenfalls gedankt, ist es ein gutes Zeichen. 

Ein solches Dankschreiben hat daher eine große Aussagekraft für beide Seiten, denn es vermittelt Professionalität, Dankbarkeit und mehr über die Werte des anderen. Ein Job ist schließlich nichts, wo nur Ergebnisse zählen, sondern das Zwischenmenschliche spielt ebenfalls immer eine große Rolle. Gehe daher sicher, dass es auf beiden Seiten passt und auch du ein gutes Gefühl vom Unternehmen vermittelt bekommst. Hast du ein ungutes Bauchgefühl, halte lieber Abstand! 

Fazit

Es mag seltsam klingen, ein Dankesschreiben an den Recruiter zu senden, doch ein solches kann für beide Seiten viele Vorteile haben. Zum einen zeigst du Professionalität und Wertschätzung gegenüber dem Recruiter bzw. dem Unternehmen, bekräftigst noch einmal dein Interesse an der Stelle und kannst dich gegenüber anderen Bewerbern positiv hervorheben. Zum anderen erhältst du damit die Chance, etwas über das Unternehmen zu lernen und zu erfahren, inwiefern dir diese Wertschätzung und Dankbarkeit vom Unternehmen entgegengebracht werden. Probiere es doch einfach mal aus – Freundlichkeit hat noch nie geschadet!

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