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Scheißtag gehabt?

Es kann nur besser werden

Foto: jack b / unsplash
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Manchmal ist er einfach wie aus dem Nichts da: der Scheißtag. Ein Tag, an dem einfach nichts so läuft, wie ihr euch das vorgenommen habt. Der schlechte Tag, der einfach zu machen scheint, was er will und keine Rücksicht auf Pläne nimmt. Ein Tag wie dieser gehört zum Leben aber dazu und in Wahrheit habt ihr nicht viele Möglichkeiten. Wichtig ist es, dass ihr euch von diesen schwarzen Tagen nicht aus der Bahn werfen lässt. Im Gegenteil! Seht jeden schwierigen Tag als eine Herausforderung an, die euch zwar kurzzeitig ins Schwanken bringt, euch aber letztendlich stärker macht und die Kämpfernatur weckt. 

Ein schlechter Tag zerstört nicht euer Leben und ein schlechter Tag zerstört nicht eure Karriere. Mit Sicherheit habt ihr einen genauen Karriereplan und für jeden Tag eine To-do-Liste mit vielen Aufgaben. Macht euch daher das Leben nicht unnötig schwer. Hier ist ein gesundes Maß an Flexibilität gefragt. Werft eure Pläne an diesen Tagen selbst über den Haufen, bevor das der Tag für euch übernimmt. So habt ihr es in eurer Hand, einen Tag wie diesen frühzeitig abzubremsen und eure eigentlichen Pläne noch selbst zu ändern. Denn jeder Tag hat etwas Gutes, ihr müsst es nur finden.

Scheißtag gehabt? Es kann nur besser werden / Foto: kari shea / unsplash

Scheißtag gehabt? Es kann nur besser werden / Foto: kari shea / unsplash

Welche Strategien sind an Scheißtagen angezeigt?

Das Schlechte an Scheißtagen – Sie kommen meistens unerwartet: Ihr habt ein Vorstellungsgespräch, aber ihr verplempert zu viel Zeit im Vorfeld, die S-Bahn kommt ewig nicht, ihr kommt fast zu spät an, der Personaler nervt schon nach drei Sekunden … Kann so laufen. Scheißtage laufen aber üblicherweise noch schlimmer. In den Öffis plärren Schulkinder, der Anzug sieht auf einmal aus wie vom Discounter, daheim angekommen, geht das WLAN nicht. Was aber tun? bigKARRIERE liefert ein paar Tipps für schnelles Stressmanagement.

 

Bewegung

Wer glaubt, Stress lässt sich in gemütlicher Ruhe abbauen, irrt. Bewegt euch, geht spazieren oder macht Sport. Den Stresshormonen geht es dann an den Kragen.

 

Akzeptieren, was ist

Das ist die philosophische Herangehensweise an dem miesen Tag. Die Vogelperspektive erlaubt euch dabei, den Tag als einen unter vielen zu sehen. Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus.

 

Selbstdistanz üben

Wer Improtheater liebt oder sonst theateraffin ist, der weiß: Das Leben bietet Tragödien, Komödien oder absurdes Theater. Wenn der Scheißtag keine Tragödie war, was dann? Die Lageeinschätzung obliegt euch. Seht euch als Teilnehmer in einem lustigen oder absurden Theaterstück. Auch so gelingt die Distanzierung von Wut und Selbstmitleid. liebt oder sonst theateraffin ist, der weiß: Das Leben bietet Tragödien, Komödien oder absurdes Theater. Wenn der Scheißtag keine Tragödie war, was dann? Die Lageeinschätzung obliegt euch. Seht euch als Teilnehmer in einem lustigen oder absurden Theaterstück. Auch so gelingt die Distanzierung von Wut und Selbstmitleid.

 

Besonnenheit wahren

Zur Selbstbeobachtung gehört das Wahren von Vernunft. Gerade Online-Händler oder Lieferdienste wie Lieferando locken mit immer günstigen Angeboten oder kulinarischer Vielfalt. Direkter formuliert: Frust-Shoppen oder Binge-Eating müssen an solchen Tagen nicht sein. Gleiches gilt für das Frust-Abladen bei Freunden und Familie.

 

Emotionen akzeptieren

Wie aber mit den Emotionen richtig haushalten? Frust abbauen ist wichtig, doch sollten Wut und Trauer in die passenden Bahnen gelenkt werden und nicht in Shopping-Exzessen enden. Wem zum Weinen zumute ist, der sollte sich ausweinen. Und wer wütend ist, kann auf körpertherapeutische Klassiker setzen und einen Sandsack oder ein Kissen mit Fäusten malträtieren. Das befreit und zieht niemanden in Mitleidenschaft – der soziale Frieden bleibt gewahrt.   malträtieren. Das befreit und zieht niemanden in Mitleidenschaft – der soziale Frieden bleibt gewahrt.  

 

Eine kleine Auszeit nehmen

Ein kurzfristiger Urlaub ist immer gut. Schon das Einreichen eines Urlaubsantrages, das Buchen einer Unterkunft oder eines Tickets kann Wunder wirken. Warum? Weil die Perspektive sich auf die Zukunft richtet und der miese Tag in Gedanken schon der Vergangenheit angehört.

Welche Strategien sind an Scheißtagen angezeigt? Foto: carlos arthur / unsplash

Welche Strategien sind an Scheißtagen angezeigt? Foto: carlos arthur / unsplash

Also: Macht das Beste draus

Macht das Beste aus jedem Tag – schlechter Tag hin oder her, macht einfach das Beste daraus. Es ist wichtig, sich selbst zu kennen. Nutzt diese Tage daher für andere wichtige Dinge. Nutzt diese Tage dazu, um wieder Energie für neue Projekte zu tanken, um Inspiration für neue Ideen zu finden und um es euch einfach gut gehen zu lassen. So entzieht ihr dem eigenwilligen Tag seine Kraft und habt letztendlich mehr Nutzen als Schaden durch ihn. 

Morgen ist ein neuer Tag. Wenn euer Tag gestern vielleicht nicht so toll war, kann er morgen schon ganz anders aussehen. Seht jeden Tag für sich als eine abgeschlossene Einheit. So fällt es leichter, mit schlechten Tagen abzuschließen. Ein schlechter Tag wird nur zu einem solchen, wenn ihr ihm die Chance dazu gebt. Lasst euch dabei nicht von anderen blenden. Auch erfolgreiche Unternehmer, die schon lange im Business sind, haben ab und an einen dieser Tage und trotzdem mindern sie nicht ihren Erfolg.

 

Fazit

Ein ganz normaler schlechter Tag gehört einfach dazu. Und ja, manche Dinge sollte man an diesen Tagen nicht tun und besser auf morgen verschieben. Doch bevor ihr über einen Tag urteilt, überlegt einmal selbst, ist es wirklich ein schlechter Tag, oder habt ihr ihn dazu gemacht. Dieser Tag ist oft nur eine Ausrede dafür, wenn etwas nicht glattläuft. Mit einer positiven Lebenseinstellung und Optimismus liegt es ganz allein in euren Händen, einen Scheißtag zu einer Ausnahme werden zu lassen. liegt es ganz allein in euren Händen, einen Scheißtag zu einer Ausnahme werden zu lassen.

 

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