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"Sehr geehrte" am Anfang einer Mail ist out.

Das sind die kreativsten Alternativen

Bild Foto: stephen phillips hostreviews / unsplash
Foto: stephen phillips hostreviews / unsplash

Standardmäßig beginnen die meisten Menschen ihre Arbeitsmails mit der Floskel “Sehr geehrte". Wir erklären dir, warum du das nicht tun solltest und welche Anreden für deine Arbeitsmails die bessere Option sind. 

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"Sehr geehrte" am Anfang einer Mail ist out / Foto: stephen phillips hostreviews / unsplash

Höflich oder zu versteift?

Du hast sicher schon die ein oder andere so-formulierst-du-geschäftliche-e-mails-richtig">Arbeitsmail mit den Worten Sehr geehrte Damen und Herren” begonnen. Das ist höfflich, oder etwa nicht? Heutzutage ist diese Anrede am Anfang einer Arbeitsmail nicht mehr so gebräulich, wie sie einmal war. Aber warum? Schließlich wurde es uns doch so beigebracht. 

Die Arbeitswelt ändert sich stetig, auch die Formulierungen in Mails. “Sehr geehrte/geehrter…”, “Sehr geehrte Mitarbeiter:innen” und “Sehr geehrte Damen und Herren” sind mittlerweile etwas veraltet – vor allem, wenn du mit einer Person in der Vergangenheit häufiger Kontakt hattest. Die Anrede “Sehr geehrte/geehrter” wird zwar noch genutzt, da sie am unvergänglichsten ist. Aber um nicht zu steif zu wirken, solltest du auf andere Anreden in deinen Arbeitsmails umschwenken. 

Anreden wie “Liebe/Lieber…” oder “Guten Tag Frau/Herr…” sind gute Alternativen, wenn du eine Arbeitsmail an eine Person verfasst, mit der du schon häufiger Kontakt hattest. Es ist also wichtig zu beachten, an wen du die Mail schickst. Kennst du die Person gut, kannst du die Anrede in der Mail etwas persönlicher und entspannter formulieren als bei Personen, mit denen du noch keinen Kontakt hattest. Beginnst du deine Arbeitsmails mit einem “Hallo” oder “Guten Tag” kannst du in der Regel nicht viel falsch machen. 

Sehr geehrte Damen und Herren” war zwar lange die geläufigste förmliche Anrede in Mails, aber leider wirkt das Ganze dadurch eher steif und unpersönlich. Eine persönliche Ansprache zu Beginn der Mail ist deshalb wichtig. Aus diesem Grund solltest du, bevor du eine E-Mail formulierst, herausfinden, wer der richtige Ansprechpartner oder die richtige Ansprechpartnerin für deine Mail ist. 
 

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Eine Arbeitsmail richtig schreiben: darauf musst du achten / Foto: buro millennial / Pexels

Eine Arbeitsmail richtig schreiben: darauf musst du achten

Im Arbeitsumfeld solltest du auf einen professionellen Umgang achten. Der richtige Klang und die richtigen Formulierungen in einer Arbeitsmail sind deshalb entscheidend. Damit du grobe Fettnäpfchen vermeiden kannst, solltest du dich an folgende Hinweise halten: 

  1. Überprüfe, ob du die korrekte E-Mail-Adresse eingetragen hast. An wen soll die E-Mail gehen und wer sollte eventuell Cc gesetzt werden? Achte darauf verschiedene Adressaten und Adressatinnen in deinem Postfach nicht zu verwechseln, das wirkt schnell unprofessionell und unhöflich.
  2. Zusätzlich solltest du bei jeder E-Mail prüfen, wer im Cc ist. Besonders bei der Antwort auf eine Rundmail oder eine Mail an viele verschiedene Personen solltest du überprüfen, dass du nur den Personen antwortest, die diese Informationen erhalten sollen. 
  3. Kontrolliere deine Signatur. Ist sie vollständig und korrekt? Stimmen die Daten wie Telefonnummer etc. noch? Sind alle wichtigen Kontaktdaten und Firmen-Informationen enthalten?
  4. Prüfe, ob deine E-Mail und dein Betreff Rechtschreib- oder Grammatikfehler enthält.
  5. Möchtest du Dokumente im Anhang mitsenden, solltest du vor dem Versand der E-Mail prüfen, ob du die Dokumente angehängt hast. 
  6. Überprüfe außerdem, ob du die richtigen Dokumente und die korrekte Version der Datei angehängt hast. 

Bist du neu in deinem Job oder hast mit schwierigen Kunden oder Partnern zu tun, solltest du dich nicht davor scheuen, erfahrene Kollegen oder Kolleginnen um Rat zu fragen, wenn du bei der Formulierung etc. unsicher bist. 

Achte darauf, dass nach deiner Anrede ein Satzzeichen folgen muss, üblicherweise ein Beistrich (Komma): “Guten Tag Frau Mustermann,”. Einer der häufigsten Fehler nach der Anrede ist, danach wie nach einem Punkt weiterzuschreiben. Viele beginnen mit großen Anfangsbuchstaben nach dem Komma. Nach dem Beistrich geht jedoch der mit der Anrede begonnene Satz noch weiter. Vermeide also diesen häufigen Fehler und schreib danach klein weiter außer es handelt sich um ein Nomen oder ein anderes groß zu schreibendes Wort.

Fazit

Bei einer Arbeitsmail ist es wichtig, auf eine richtige Formulierung zu achten. Hierzu gehört auch die Anrede zu Beginn der Mail. Du solltest dir aus diesem Grund Gedanken machen, an wen du die Mail richtest. Geht die Mail an einen guten Kollegen oder schreibst du einer Person, mit der du davor noch keinen Kontakt hattest? Je nachdem unterscheiden sich die Möglichkeiten für Anreden. Außerdem solltest du unsere allgemeinen Hinweise beachten, die dir helfen, eine gute Arbeitsmail zu verfassen und keine groben Fehler zu machen.

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