Ratgeber > Arbeitswelt

So überwindest du deine Versagensangst

8 Tipps mit deiner Angst umzugehen

Foto: tim trad / unsplash
Foto: tim trad / unsplash

Bist du gestresst, weil du Angst hast, bei der Arbeit zu versagen? Wenn ja, solltest du diesen Artikel lesen. Wir zeigen dir, warum du keine Angst haben solltest, bei der Arbeit zu versagen und warum du die Idee des Scheiterns annehmen solltest. 

Was ist Angst?

Angst ist eine Emotion, die als subjektives Gefühl von Unbehagen, Besorgnis, Furcht, Nervosität, Schrecken, Panik oder Entsetzen definiert werden kann. Angst wird durch die Erwartung von Gefahr oder Schaden ausgelöst und oft von physiologischen Veränderungen (wie erhöhte Herzfrequenz und Atmung) und Verhaltensänderungen (wie Frieren) begleitet.

Versagensangst im Job – so gehst du damit um / Foto: simon watkinson / unsplash

2_-_versagensangst_-_simon-watkinson-vowxhoz0x-u-unsplash.jpg, by Versagensangst im Job – so gehst du damit um / Foto: simon watkinson / unsplash

Was ist Versagensangst?

Versagensangst ist eine irrationale Angst, bei der Menschen Angst davor haben, bei etwas zu versagen, und denken, ihr Leben wäre im Falle des Scheiterns ruiniert. Sie machen sich beispielsweise Sorgen, bei einer Prüfung nicht gut abzuschneiden oder in einem wichtigen Projekt keine gute Punktzahl zu erzielen. Versagensangst kann auch auftreten, wenn Menschen sich Sorgen machen, bei etwas zu scheitern, was sie noch nie zuvorgetan haben.

Das heißt: Versagensangst tritt auf, wenn du glaubst, dass deine Leistung negativ beurteilt wird. Dies kann zu Selbstzweifeln, Vermeidung oder Prokrastination führen.

Positive vs. negative Fehler – was ist der Unterschied?

Es gibt zwei Arten von Fehlern: positive und negative. Positive Fehler passieren, wenn du etwas Neues ausprobierst oder ein Risiko eingehst. Negative Fehler treten auf, wenn du die Erwartungen nicht erfüllst. Versagensängste entstehen durch negatives Versagen.

Wenn du Angst vor dem Scheitern hast, hast du aber möglicherweise auch Angst vor dem Erfolg. Um erfolgreich zu sein, musst du mutig handeln und Risiken eingehen. So sammelst du wertvolle Erfahrungen und verbesserst deine Fähigkeiten.

Um im Leben erfolgreich zu sein, solltest du niemals Angst vor dem Scheitern haben. Scheitern führt zum Lernen, und Lernen ist für den Erfolg unerlässlich. Scheitern ist ein natürlicher Teil des Lebens. Lerne aus jeder Erfahrung und mach weiter.

Versagensangst im Job

Viele Menschen haben Angst vor dem Scheitern – sie haben Angst, nicht gut genug zu sein oder Fehler zu machen. Diese Versagensangst besteht bei manchen insbesondere im Job: Sie glauben, dass ein Versagen dazu führt, dass sie degradiert oder gefeuert werden. Aus diesem Grund zögern manche Arbeitnehmer, neue Dinge auszuprobieren, Risiken einzugehen und in Meetings Fragen zu stellen.

Der Grund: Sie wollen nicht als Versager gelten. Sie fürchten, negativ beurteilt zu werden, weil sie ihre eigenen Ziele oder Erwartungen nicht erfüllen. Manche befürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, wenn sie scheitern. Studien zeigen, dass Arbeitnehmer tatsächlich schlechter abschneiden, wenn sie das Gefühl haben, auf wackeligen Beinen zu stehen. Wenn du dir deiner Arbeit sicher bist, kannst du dich auf die anstehende Aufgabe konzentrieren, ohne dich von Sorgen um deine Zukunft ablenken zu lassen.

Dabei besteht kein Grund, ein Scheitern zu befürchten. Du musst nur daraus lernen.

Positive vs. negative Fehler – was ist der Unterschied? / Foto: ryan moreno / unsplash

Positive vs. negative Fehler – was ist der Unterschied? / Foto: ryan moreno / unsplash

Was du aus dem Scheitern lernen solltest

Scheitern ist nicht immer schlecht. Es kann eine Gelegenheit sein, aus Fehlern zu lernen und sich zu verbessern. Es bedeutet, dass du neue Dinge ausprobierst und aus Fehlern lernst. Es hilft dir, als Person zu wachsen

Versagen bedeutet nicht, dass du nicht gut genug bist oder du nicht weißt, was du tust. Es bedeutet, dass du eine Fertigkeit noch nicht gut genug beherrschst, um sie perfekt ausführen zu können. 

Scheitern gehört zum Leben dazu und jeder scheitert irgendwann. Der Schlüssel ist, aus Fehlern zu lernen und weiterzumachen. Wenn du erfolgreich sein willst – egal ob privat oder im Job – musst du in der Lage sein, dich zu erholen, wenn die Dinge nicht nach Plan laufen. 

Fazit

Scheitern ist wie ein Fallschirm, der dich bremst, aber nicht davon abhält, dein Ziel zu erreichen.

Scheitern gehört zum Leben dazu und keiner wird davor verschont. Der einzige Unterschied besteht darin, wie wir Fehler annehmen und wie wir aus Scheitern lernen. Wenn du Angst davor hast, zu versagen, dann nur, weil du nicht weißt, was du tun sollst, wenn du versagst. Wenn du wüsstest, wie du mit Misserfolgen umgehen musst, hättest du keine oder zumindest weniger Angst davor.

Scheitern ist nicht schön und keinem macht es Spaß. Aber es hilft dir, als Person zu wachsen und stärker zu werden. Versuche daher, weniger Angst vor dem Scheitern zu haben und behalte stets dein Ziel fest vor Augen. Das hilft dir, bei Rückschlägen am Ball zu bleiben.

Beitrag teilen