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Spontanität ist alles!

3 Tipps, wie du neue Situationen meisterst

Foto: mart production / Pexels
Foto: mart production / Pexels

Kennst du das? Manchmal kommt alles anders als geplant, dir fährt die U-Bahn vor der Nase weg, du kommst zu spät zu einem wichtigen Termin, dein Computer stürzt ab und deine Präsentation ist komplett weg? Oder noch schlimmer: Dein Unternehmen ist pleite und du stehst von einem Tag auf den anderen ohne Job da? Wir geben dir Tipps, wie du große und kleine Herausforderungen mit der richtigen Prise Spontanität meisterst!

Sicherheit ist eine Illusion

Du denkst, du bist sicher, wenn du alles planst, dir im Voraus genug Gedanken machst und Schritt für Schritt deine Checkliste abhakst? Falsch gedacht! Sicherheit gibt es niemals. Ob Großes oder Kleines, ständig passiert Unvorhergesehenes und du musst schauen, wie du damit klarkommst. 

Das Problem ist, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Der Mensch mag es geregelt, er mag Routinen und Verlässlichkeit. Jede Herausforderung, ob groß oder klein, stellt das Gewohnheits-Ich vor eine Herausforderung und reißt es aus seiner Sicherheit.

Spontanität ist hier der Schlüssel zum Erfolg, denn wenn du spontan auf Ungewohntes und Neues reagieren kannst, hilfst du deinem Gewohnheits-Ich, nicht in Schock zu erstarren, sondern die Herausforderung easy zu meistern.

Neue Herausforderungen easy meistern – 3 Tipps / Foto: jacek dylag / unsplash

Neue Herausforderungen easy meistern – 3 Tipps / Foto: jacek dylag / unsplash

Mit Spontanität neuen Herausforderungen begegnen – 3 Tipps

Mit unseren Tipps meisterst du neue Herausforderungen mit der richtigen Portion Spontanität!

1. Glaub an dich

Glaubst du, dass du spontan sein kannst? Antwortest du in Gedanken mit Nein, lass dir sagen, dass du mit Sicherheit spontaner bist, als du glaubst. Allein, wenn deine Milch in der Früh nicht mehr gut ist, musst du spontan umdisponieren. 

Du hast zwei Möglichkeiten, wie du einer neuen Herausforderung begegnen kannst: Entweder, du verfällst in Schockstarre und ärgerst dich. Oder, du versuchst es mit Spontanität und machst das Beste aus der Situation. 

Sage dir selbst "Ja, ich kann" und du wirst sehen, dass sich so manche Hürde in Luft auflöst. Begib dich aus deiner Komfortzone heraus und lass dir von der Spontanität neue Perspektiven zeigen. Auf zu deinem neuen "Ja, ich kann Herausforderungen meistern"-Ich.

2. Genieße das gute Gefühl, es geschafft zu haben

Egal, ob es ums Lernen für eine Klausur oder etwas anderes geht, das wie ein riesiger Berg vor dir steht: Sieht etwas aus, als ob es anstrengend und schwierig werden könnte, neigen Menschen dazu, sich vor der Herausforderung zu verkriechen, statt sich ihr zu stellen. 

Manchmal hilft das aber nicht und du weißt, dass du durch musst. Geh es an – ganz nach dem Motto: Augen zu und durch! Versuche, die Herausforderung nicht als unlösbar zu betrachten, sondern auf das zu reduzieren, was sie ist: Eine Herausforderung, die sich lösen lässt.

Generell ist eine positive Haltung in allen Lebenslagen zu empfehlen, mehr noch, wenn du einem vermeintlichen Problem gegenüberstehst. Denn lösen musst du es, dabei kannst du dich aber selbst entscheiden, ob du guter Dinge bleibst oder den Kopf in den Sand steckst. 

3. Akzeptiere Fehler

Viele haben Angst davor, etwas Falsches zu tun, zu sagen oder gar zu versagen. Doch Fehler sind menschlich und gehören zu einem Lernprozess dazu. Und jede Herausforderung ist ein Lernprozess, denn es geht darum, eine optimale Lösung zu finden. Doch Lösungen kommen nicht von allein, du musst nach dem Prinzip "Trial-and-Error" vorgehen: etwas versuchen, scheitern, einen anderen Weg versuchen und Erfolg haben. 

Mit jedem Fehler, den du machst, lernst du dazu. Versuche, Fehler als das zu sehen, was sie sind: Ein Fehler, der dich etwas lehrt, aber kein Weltuntergang. Vorausgesetzt, du nimmst den Fehler, um es das nächste Mal besser zu machen und nicht denselben Fehler wieder zu machen.

Sicherheit ist eine Illusion / Foto: jarritos mexican soda / unsplash

Sicherheit ist eine Illusion / Foto: jarritos mexican soda / unsplash

Fazit

Neue Herausforderungen hat keiner gern – sie sind undurchschaubar, wirken riesig und können einschüchternd sein. Das Wichtige ist, dass du jede Herausforderung mit Spontanität hinnimmst und versuchst, das Beste aus der Situation zu machen. Stellst du dich von Anfang an quer, wird es am Ende in Chaos enden und du wirst zwar vielleicht zum Ziel kommen, allerdings missmutig und unzufrieden sein. Wenn du die Situation aber positiv annimmst, dir selbst sagst, dass du das schaffen kannst, Fehler währenddessen zulässt und am Ende das gute Gefühl des Erfolgs genießt, bist du auf dem richtigen Weg! 

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