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Verknotete Kopfhörer?

Mit diesen Tipps wirst du nie wieder Kabelsalat haben

Foto: selfmade bild / unsplash
Foto: selfmade bild / unsplash

Manche Dinge im Alltag nerven total. Du willst mit dem Zähneputzen loslegen, da fällt die Zahnpasta von der Bürste. Oder du hast es eilig und die Bahn kommt zu spät. Oder du holst deine Kopfhörer aus der Tasche und musst feststellen, dass sie total verknotet sind. Kabelsalat! Hast du nicht von Haus aus immer beste Laune oder einen besonders guten Tag erwischt, können verknotete Kopfhörer die Stimmung trüben. Oftmals dauert es ewig, um das verknotete Kabel zu entwirren. Doch wusstest du, dass es für manche dieser Alltagsprobleme eine Lösung gibt? Wenn du das nicht mehr hinnehmen möchtest, haben wir für den Kabelsalat eine Lösung.

Kabelsalat – nerviges Phänomen

Du kennst das sicher: Wie von Zauberhand verknotet sich das Kabel deiner Kopfhörer, und bevor du deine Lieblingsmusik, Podcasts, Hörbücher oder Sprachnachrichten in aller Ruhe hören kannst, musst du das Kabel mühsam entwirren. Verknotete Kopfhörer sind in erster Linie lästig, allerdings können Knoten das Kabel im Laufe der Zeit auch beschädigen. Wenn die Kabel sich immer wieder verknoten, können die kleinen Drähte brechen. Kommt es zu einem Knoten oder Knick bei den Anschlüssen, können die Kabel einen Wackelkontakt bekommen. Für den Kabelsalat muss eine Lösung gefunden werden, das schont die Nerven und spart Zeit.

Kabelsalat – nervigem Alltagsphänomen auf der Spur / Foto: wesley tingey / unsplash

Kabelsalat – nervigem Alltagsphänomen auf der Spur / Foto: wesley tingey / unsplash

Warum verknoten sich Kopfhörer?

Dass sich Kopfhörer verknoten, gehört zu diesen Phänomenen des Alltags, die jeder kennt. Wer seine Kopfhörer ohne System in die Tasche steckt, riskiert eine Menge Kabelsalat. Verknotete Kopfhörer beschäftigen nicht nur den Otto Normalverbraucher, auch die Wissenschaft wollte diesem Phänomen auf den Grund gehen. Im Jahr 2007 wurde an der University of Chicago eine Studie zu diesem Thema durchgeführt.

Douglas E. Smith und Dorian M. Raymer haben sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und zahlreiche Kabel in unterschiedlichen Längen in eine Box gelegt. Anschließend wurde die Box geschüttelt, und nach dem Schütteln haben sie nachgesehen, ob das Kabel verknotet war. Diesen Versuch führten sie 3.415 Mal durch. In einer Studie haben sie ihre Ergebnisse veröffentlicht. Mit ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler beweisen, dass es dieses Phänomen tatsächlich gibt und Kabel sich spontan verknoten können. Dass Knoten entstehen können, hat vor allem mit folgenden Punkten zu tun:

  • Länge des Kabels
  • Zeit des Schüttelns

Damit lässt sich sagen: Je länger das Kabel deiner Kopfhörer ist und je länger du es in der Tasche herumträgst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Knoten bildet. Die Studie hat auch ergeben, dass sich Kabel, die kürzer als 46 cm sind, selten spontan verknoten. Und die Studie hat gezeigt, dass sich Kopfhörerkabel aufgrund ihrer Y-Form besonders gerne verknoten. Umso wichtiger ist es, für diesen unerwünschten Kabelsalat eine Lösung zu finden.

So vermeidest du einen Kabelsalat bei Kopfhörern / Foto: hasan albari / unsplash

So vermeidest du einen Kabelsalat bei Kopfhörern / Foto: hasan albari / unsplash

So vermeidest du einen Kabelsalat bei Kopfhörern

Auch, wenn die Chancen für verknotete Kopfhörer immer gut stehen, haben wir eine gute Nachricht für dich: Dieses Alltagsproblem ist lösbar. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um das Problem mit dem Kabelsalat anzugehen:

  • Einfach um den Finger gewickelt: Bei dieser Methode machst du wahlweise mit der linken oder rechten Hand eine Geste, die man aus der Heavy-Metal-Szene kennt. Du streckst den Zeigefinger und den kleinen Finger aus. Den Daumen brauchst du, um das Kabel zu fixieren. Die eigentlichen Kopfhörer legst du auf deinem Zeigefinger ab. Jetzt führst du das Kabel zu deinem kleinen Finger. Der Daumen fixiert das Kabel dort. Jetzt beginnst du mit dem Aufwickeln des Kabels. Du wickelst das Kabel so um Zeigefinger und kleinen Finger, dass sich in der Mitte ein Kreuz bildet und du so etwas wie eine langgezogene Acht siehst. Du musst dabei nicht zu straff wickeln. Du sollst weder die Durchblutung deiner Finger unterbrechen noch das Kabel zum Reißen bringen. Die letzten 10 cm des Kabels werden als Verschluss benötigt. Du wickelst das Ende um die Mitte des Kabelgeflechts und steckst das Ende mit dem Anschluss für das Handy in eine der Schlaufen.
  • Alternativen zur Wickeltechnik: Wenn dir das Aufwickeln zu aufwendig ist, kannst du dir ein kleines Tool aus Pappe oder festem Papier basteln. Das Stück Pappe sollte so groß sein wie eine EC-Karte. An einer der kurzen Seiten machst du ein Loch, dort kommt das Kabelende mit dem Anschluss am Handy durch. An den langen Seiten schneidest du zwei gerade Linien ein. Achte darauf, dass du so weit weg vom Rand schneidest, dass die Karte nicht einreißt. Nun kannst du das Kabel durch die Schnitte führen und um die Karte wickeln. Eine weitere Alternative sind Kabelmanager. Diese kleinen Gadgets kannst du günstig kaufen.

Fazit

Wenn du das nächste Mal deine Kopfhörer aus der Tasche ziehst, möchtest du entspannt Musik, Podcasts und Hörbücher hören? Dann suche dir eine der Lösungen aus und gib dem Kabelsalat keine Chance mehr. Dieses Alltagsproblem muss dir nicht länger auf die Nerven gehen.

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