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Ausbildung

Ausbildung Beamter im mittleren Justizdienst (m/w/d)

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Beschreibung

Das bieten wir Ihnen:
Wir bieten eine interessante und anspruchsvolle Ausbildung. Der Vorbereitungsdienst -so wird bei uns die Ausbildung genannt- dauert zwei Jahre und umfasst ein Einführungspraktikum, zwei Fachlehrgänge und die berufspraktische Ausbildung.

Im Einzelnen gliedert er sich in fünf Ausbildungsabschnitte:
- Einführungspraktikum - (2 Monate) - Amtsgericht Bad Hersfeld und Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst
- Berufspraktikum I - (2 Monate) - Ausbildungsamtsgericht
- Fachlehrgang I - (6 Monate) - Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst
- Berufspraktikum II - (12 Monate) - Ausbildungsamtsgericht und Staatsanwaltschaft
- Fachlehrgang II - (2 Monate) - Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst

Während des Einführungspraktikums und der zwei Fachlehrgänge lernen und wohnen Sie in der Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst im Landgräflichen Schloss in Rotenburg an der Fulda. Die Lehrveranstaltungen finden in kleinen Gruppen in modernen Lehrsälen statt. Gegen eine geringe Kostenbeteiligung werden Ihnen möblierte Einzelzimmer mit Telefon- und Internet sowie eigenem Badezimmer zur Verfügung gestellt. Die Mensa des Hauses sorgt für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Küche zu allen Mahlzeiten.

Als Ausbildungsgerichte kommen die Amtsgerichte Bad Hersfeld, Darmstadt, Eschwege, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Hanau, Kassel, Limburg a. d. Lahn, Marburg, Offenbach am Main und Wiesbaden in Betracht.

Schon während der Ausbildung erhalten Sie eine attraktive Bezahlung (netto ca. 1000,- ?/mtl.) und ein hessenweites Jobticket für den öffentlichen Personennahverkehr. Nach Bestehen der Laufbahnprüfung können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Übernahme in den Justizdienst des Landes Hessens rechnen.

Das bringen Sie mit:
In den Vorbereitungsdienst als Beamtin oder Beamter auf Widerruf (Justizsekretäranwärter/in) kann nach dem Ergebnis einer Eignungsprüfung eingestellt werden, wer
- den Realschulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand (z.B. Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung) nachweisen kann,
- die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder der Länder Island, Liechtenstein, Norwegen oder Schweiz besitzt,
- die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Hessischen Landesverfassung einzutreten,
- höchstens 40 Jahre alt ist (hiervon ausgenommen sind in bestimmten Fällen Soldaten auf Zeit mit mindestens zwölfjähriger Dienstzeit).

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.olg-frankfurt-justiz.hessen.de

Bewerbungen für mehrere Standorte bitte nur einmal an das Oberlandesgericht Frankfurt am Main übersenden.

Die hessische Justiz fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir begrüßen deshalb im Rahmen der rechtlichen Vorgaben für die ausgeschriebene Stelle Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von deren Geschlecht, kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Orientierung.
 

Besonderheiten

Was ist ein(e) Justizfachwirt(in)?In allen Bereichen der Justiz sind neben Richtern, Staatsanwälten und Rechtspflegern Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte als Beamtinnen und Beamte des mittleren Justizdienstes (Laufbahnzweig allgemeiner Justizdienst) tätig. Vom Amtsgericht bis zum Bundesgerichtshof, überall tragen sie für den reibungslosen Ablauf von Verfahren besondere Verantwortung.

Jede gerichtliche Abteilung, ob in der streitigen Gerichtsbarkeit (z. B. Zivil- und Strafprozess) oder der freiwilligen Gerichtsbarkeit (z. B. Grundbuch, Handelsregister, Betreuungs- und Nachlasssachen) und jede Abteilung einer Staatsanwaltschaft hat für die Abwicklung des Geschäftsverkehrs mit den Verfahrensbeteiligten ihre Service-Einheit/ihr Sekretariat. In dieser ?Zentrale" trägt sie/er als Ansprechpartner/in für das rechtsuchende Publikum wesentlich zur Verwirklichung einer bürgernahen öffentlichen Verwaltung bei.

So werden z. B. selbstständig Erklärungen der Verfahrensbeteiligten außerhalb der gerichtlichen Verhandlung aufgenommen, Ladungen und Zustellungen an Prozessbeteiligte veranlasst, Ausfertigungen und Abschriften gerichtlicher Entscheidungen beglaubigt und erteilt sowie Fristen überwacht.

Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten wird auch in der gerichtlichen Hauptverhandlung gefordert. Als Protokollführer/in wird hier nach eigenem Ermessen das Wesentliche der Verhandlung (beispielsweise die Aussagen des Angeklagten oder eines Zeugen) in das Hauptverhandlungsprotokoll aufgenommen.

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  • Herrn Präsidenten des Oberlandesgerichts
  • -
  • Referat Aus- und Fortbildung
  • Zeil 42
  • 60313 Frankfurt

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