Keinen Ausbildungsplatz? Das sind eure Alternativen

Keinen Ausbildungsplatz? Das sind eure Alternativen

Mit dem Ausbildungsplatz hat es nicht geklappt? Wie wäre es dann mit einem Jahr Work and Travel? Koffer packen und los geht’s! © Elnur – Fotolia.com

Auf der Suche nach eurer Wunschausbildungsstelle habt ihr euch große Mühe gegeben und trotzdem hat es nicht geklappt? Jetzt steht ihr ohne Ausbildungsplatz da und wisst nicht, wie es weiter gehen soll? Kein Grund, den Kopf hängen zu lassen! Natürlich ist es nicht schön, wenn ihr eure Traumstelle nicht ergattern konntet, aber es gibt zahlreiche Alternativen, um die Zeit bis zur nächsten Bewerbungsphase zu überbrücken.

Zunächst habt ihr die Möglichkeit, einen vorübergehenden Job anzunehmen. Möglicherweise könnt ihr sogar in dem Bereich, in dem ihr eure Ausbildung absolvieren möchtet, jobben. Ihr solltet dabei aber nicht euer eigentliches Ziel aus den Augen verlieren und euch trotzdem weiter bewerben, denn eine solide Ausbildung trägt dazu bei, eure Karrierechancen zu erhöhen.

Eine weitere Alternative ist der Wehr- oder Zivildienst. Auch wenn seit März 2011 kein Wehrpflichtiger mehr gegen seinen Willen zum Wehrdienst eingezogen werden kann, können die männlichen Ausbildungssuchenden unter euch trotzdem auf freiwilliger Basis Wehr- oder Zivildienst leisten. Ebenfalls sehr beliebt ist Work and Travel. So könnt ihr nach der Schule eine Auszeit nehmen und zur Überbrückung, bis die Bewerbungsphasen für eure Wunschausbildungen wieder losgehen, fremde Länder entdecken und Auslandserfahrung sammeln. Bei Work and Travel finanziert ihr euren Auslandsaufenthalt, indem ihr im Ausland jobbt. Vielleicht wolltet ihr ja schon immer mal nach Kanada oder die Weiten Australiens entdecken? Aber aufgepasst: Im Vorfeld kommt einiges an Papierkram auf euch zu. Denn ihr benötigt ein spezielles Visum, für das ihr verschiedene Voraussetzungen erfüllen müsst.

Falls es mit dem Ausbildungsplatz nicht geklappt hat, solltet ihr unbedingt auch das Beratungsangebot der Agentur für Arbeit nutzen. Denn es gibt ein bundesweites Nachvermittlungsverfahren, durch das ihr vielleicht zu eurer Traumausbildungsstelle kommt. Mit dem Nachvermittlungsverfahren versuchen die Bundesagentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern, euch doch noch mit einem Ausbildungsplatz zu versorgen. Wenn ihr bei der Agentur für Arbeit gemeldet seid, dann werdet ihr automatisch dazu eingeladen.

Wenn es dann immer noch nicht geklappt hat, ihr unter 25 Jahre alt seid und in eurem Wunschberuf Erfahrung sammeln wollt, könnt ihr an einer Einstiegsqualifizierung teilnehmen. Diese umfasst ein sechs- bis zwölfmonatiges Langzeitpraktikum in einem Ausbildungsberuf. Ihr lernt so den Beruf und die Aufgaben kennen, die auch Teil eurer angestrebten Ausbildung sind. Oftmals besucht ihr sogar parallel die Berufsschule. Wenn ihr die Einstiegsqualifizierung erfolgreich absolviert, kann sie auf eure Ausbildungszeit angerechnet werden. Ein weiterer großer Vorteil hierbei ist, dass ihr euch in dieser Zeit in einem Betrieb bewähren könnt und so vielleicht sogar die Möglichkeit erhaltet, als Auszubildende übernommen zu werden. Das klingt gut? Zum Thema Einstiegsqualifizierung würdet ihr gerne noch mehr erfahren? Dann informiert euch doch im Internet auf den Seiten der Industrie- und Handelskammern eurer Region. So bieten zum Beispiel die IHK Pfalz und die IHK Karlsruhe viele Informationen rund um dieses Thema.

Quelle: bildungsxperten.net

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