Skip to main content

Tattoos am Arm: In diesen Jobs ein absolutes No-Go

Körper-Kunstwerke unerwünscht

Bild
Foto: mad rabbit tattoo / unsplash

Tattoos? Heutzutage doch voll normal. Wie Piercings gibt es sie gefühlt seit Adam und Eva. Die Zeiten, in denen die Träger der mal mehr und mal weniger farbenfrohen Körperkunst sofort einen Stempel aufgedrückt bekamen und ungläubigem Kopfschütteln ausgesetzt waren, sind definitiv vorbei. Im Beruf können jedoch insbesondere Tattoos am Arm zu Problemen führen oder der Karriere im Traumberuf von vornherein einen Strich durch die Rechnung machen.

Image

Diese Tattoo-Regeln darf euer Arbeitgeber aufstellen

In manchen Berufen stellt selbst das Tragen sichtbarer Tätowierungen heute kein Problem mehr dar. Beispiele sind Jobs im kreativen Sektor, Positionen in Szeneläden oder auch handwerkliche Berufe. Allerdings ist für Tattoos im Job neben der Branche auch entscheidend, wo ihr tätig seid. Während Mitarbeiter "hinter den Kulissen" ihre Freiheit in vielen Fällen mit dem Segen des Chefs ausleben dürfen, sind die Regeln bezüglich Tattoos im Job in Branchen mit direktem Kundenkontakt oft strenger. Ein Mitarbeiter am Bank-Schalter oder in der Finanzberatung mit sichtbaren Tattoos am Arm gilt gemeinhin als absolutes No-Go. Der Karriere in der Bank muss das aber nicht zwangsläufig schaden, sofern die im Unternehmen geltenden Richtlinien beachtet werden.

Es ist eure Privatsache, ob ihr euch ein Tattoo stechen lasst oder nicht. Ein grundsätzliches Verbot können Arbeitgeber zwar im Vertrag festlegen, ob diese Klauseln jedoch wirksam sind, steht auf einem anderen Blatt. Der Arbeitgeber kann allerdings von euch verlangen, während eurer Arbeitszeit bestimmte Kleidung zu tragen, Schmuck abzunehmen und sichtbare Tattoos abzudecken. Sich tätowieren zu lassen darf der Arbeitgeber aber nicht verbieten.

 

Image

 

In diesen Branchen können Tattoos zum Problem werden

  • Beratende Berufe: In Banken, bei Versicherungen und auf Ämtern sind Tattoos oftmals unerwünscht.
  • Gastronomie: Beim Koch häufig akzeptiert, bei Servicemitarbeitern meist ein Problem.
  • Personenbeförderung: Im direkten Kontakt mit Reisegästen gelten sichtbare Tattoos als No-Go.
  • Polizeidienst: Ihr wollt auf Verbrecherjagd gehen? Dann aber bitte ohne sichtbare Tattoos.

 

Vor dem Stechen Lage checken

Ihr wollt euch ein Tattoo stechen lassen? Dann checkt vorher die Lage im Hinblick auf Körperschmuck bei eurem künftigen Arbeitgeber ab. Meistens sind die Tattoos aber schon da. In diesem Fall ist es am besten, ganz offen mit der Situation umzugehen und zu seinen Tattoos zu stehen. Oft lässt sich auch im Bewerbungsgespräch eine Lösung finden, mit der beide Seiten leben können (indem beispielsweise die tätowierte Stelle durch lange Kleidung abgedeckt wird). Und wenn doch nicht, habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder ihr sucht euch was anderes, oder das Tattoo muss weg.
 


Weiterführende Links:

Beitrag teilen