Umgangsformen

Die wichtigsten im Job!

Foto: pexels
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Immer häufiger beschweren sich Arbeitgeber über unzureichendes Benehmen oder mangelnde Umgangsformen ihrer Praktikanten und Auszubildenden. Das sorgt häufig für Unmut und kann im schlimmsten Fall sogar zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses führen. Bevor ihr das Risiko eingeht, dass euer neuer Arbeitgeber einen Grund findet, euch vor die Tür zu setzen, solltet ihr euch ein paar Umgangsformen aneignen. Das ist nicht besonders schwer und hat sogar ein paar positive Effekte für euch selbst. Denn gute Umgangsformen sorgen nicht nur dafür, dass eure Kollegen und der Chef euch mehr zu schätzen wissen. Auch Kunden sind viel häufiger dazu bereit, ihr Geld bei euch zu investieren, wenn ihr freundlich und höflich, aber bestimmt auftretet. Außerdem werden sie die Firma, für die ihr arbeitet, in guter Erinnerung behalten und euch weiterempfehlen. Was genau es zu beachten gilt, werden wir euch hier im Guide erklären.

Umgangsformen im Job – Darauf solltet ihr achten / Foto: fauxels / pexels

Umgangsformen im Job – Darauf solltet ihr achten / Foto: fauxels / pexels

Umgangsformen – worauf solltet ihr unbedingt achten?

Wer freundlich im Umgang mit Kunden und Kollegen ist, wird von diesen eher wertgeschätzt. Manchmal reicht aber schon ein kleiner Patzer, der dazu führt, dieses positive Urteil zunichte zu machen. Daher gilt es, ein paar einfache Regeln zu befolgen – wir erklären euch, worauf ihr bei Umgangsformen unbedingt achten solltet:

Umgangsformen Job

Seid nicht so aufdringlich!

Wer schon länger in einer Firma arbeitet, der hat sich einen gewissen Ruf und damit den Respekt seiner Kollegen erarbeitet. Daher wird so jemand oft mit bestimmten Aufgaben betraut, für die er besonders gut geeignet ist. So jemand ist es natürlich gewohnt, selbständig und nach seinen eigenen Prinzipien zu arbeiten. Gerade, wenn ihr neu in der Firma seid, solltet ihr euch etwas zurücknehmen und euch nicht zu sehr aufdrängen. Dies empfinden einige Kollegen als Belästigung und sie werden daher kein gutes Wort für euch einlegen. Nehmt euch also etwas zurück, auch wenn ihr meint, etwas ganz genau oder besser zu wissen!

Verhaltet euch respektvoll!

Respekt ist nicht nur auf dem Schulhof, auf der Straße oder in der Familie vor Eltern und Großeltern wichtig. Gerade im Arbeitsalltag und unter Kollegen spielt es eine besonders große Rolle, ob ihr vor Vorgesetzen oder auch gleichgestellten, aber langjährigen Kollegen den nötigen Respekt an den Tag legt. Denn wer keinen Respekt zeigt, dem wird auch bei der Bewältigung seiner Aufgaben eher wenig Disziplin unterstellt. Wer sich zu benehmen weiß, dem attestiert man eher eine gute Arbeitsmoral. Seid ihr also respektvoll, wird man also auch euch zukünftig mit dem nötigen Respekt behandeln!

Reißt euch zusammen!

Wer kennt es nicht? Man hat letzte Nacht schlecht geschlafen und ist nicht gut aus dem Bett gekommen. Im Bus waren alle Plätze besetzt und ihr musstet die ganze Fahrt überstehen. Und dann hat auch noch irgendjemand auf dem eigenen Schreibtisch für Unordnung gesorgt? Bevor nun noch etwas passiert und das Fass zum Überlaufen bringt, solltet ihr euch lieber daran erinnern, dass all diese Dinge zum Leben dazugehören. Keiner hat etwas davon, wenn ihr nun einen Wutausbruch habt. Im Gegenteil: In der Regel habt nur ihr selbst Nachteile dadurch. Sei es, dass die Kollegen euch fortan eher meiden oder der Chef euch nun unliebsame Aufgaben zuteilt. Seid stets beherrscht und versucht locker im Umgang mit anderen zu sein – denn alles andere würde euren Tag nicht unbedingt besser machen.

Sorgt für ein positives Klima!

Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, ist es häufig leider nicht. Wenn ihr eine neue Stelle antretet, solltet ihr euren neuen Kollegen von Beginn an signalisieren, dass ihr an einer guten Zusammenarbeit interessiert seid. Ihr könnt euch sicher sein, dass gerade ältere Kollegen schon mit vielen Leuten zusammengearbeitet haben. Sie wissen also schon, dass es „solche“ und „solche“ neuen Mitarbeiter gibt. Versucht also mit einer guten und positiven Einstellung an eure Arbeit zu gehen. Vielleicht könnt ihr zwischendurch mal mit einem Witz punkten oder tut euren neuen Mitarbeitern einen kleinen Gefallen. Wem selbst mal ein Gefallen erwiesen wurde, der wird in Zukunft eher dazu bereit sein, auch dir einen zu gewähren. Bedenkt: Wenn man zusammenarbeitet, dann lieber als Team. Eure Kollegen werden eure Gutmütigkeit zu schätzen wissen und so keinen Anlass für schlechte Nachrede oder gar Mobbing haben.

 

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