Zeit absitzen oder kündigen?

Einjahresfalle

Zeit absitzen oder kündigen?
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NEON Magazin

Gehört ihr zu den Menschen, die schon am Wochenende frustriert an den montäglichen Arbeitsbeginn denken? Ein schlechtes Gefühl beschleicht euch, Demotivation und Lustlosigkeit steigt auf?

Wie die aktuelle NEON berichtet, steckt ihr womöglich auch in der Einjahresfalle: Der Arbeitsalltag entspricht nicht den Erwartungen, die Arbeitszufriedenheit nimmt tendenziell ab und man spielt mit dem Gedanken zu kündigen – schnell weg und neu starten – doch so aussichtslos die Situation auch erscheinen mag, die Einjahresfalle ist eine gute Zeit, sich selbst zu hinterfragen.

Und sobald ihr euch dem Problem stellt, könnt ihr auf eigener Faust einiges daran verändern, nur gewusst wie!
 

Die eigene Einstellung ändern – nicht den Job

Berufseinsteiger durchleben nach einigen Monaten in der Arbeitswelt oft eine verzwickte Karrierephase. Im Büro schleicht sich der Alltag ein und man wird tagtäglich von der quälenden Routine geplagt. Einige Jobfrustrierte verharren in dieser Krise in der Hoffnung, dass alles von alleine besser wird. Diese Hoffnung bleibt jedoch unerfüllt, denn solange man nichts an sich selbst ändert wird jeder Job frustrierend sein.

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Gabriela Gattaneo // photocase.de

Das Arbeitsleben bringt nun mal Grundprobleme mit sich, die in jedem Job anzutreffen sind. Daher sollte man seine Energie nutzen, um die Gründe zu erkennen und aktiv zu werden.

Es gibt zahlreiche Ursachen für die Unzufriedenheit: Der Chef geizt mit Lob, die Bezahlung ist lausig oder die Arbeitskollegen haben mal wieder Gerüchte verbreitet. Doch meistens liegt das Problem darin, dass die Realität nicht den erhöhten Erwartungen der Berufseinsteiger entspricht, da das Bewerbungsgespräch oder die Stellenanzeige ein Idealbild des Jobs hervorruft, das es gar nicht gibt.

Zeit absitzen oder kündigen?

Einjahresfalle
Die aktuelle NEON

Diese Illusionen sind zu beseitigen, denn zu hohe Erwartungen bringen Enttäuschung mit sich.  Die Lösung besteht also darin, sich mit dem Problem auseinander zu setzen, verschiedene Strategien auszuprobieren und die beteiligten Personen zu konfrontieren. Übrigens sollte auch vor dem Chef kein haltgemacht werden, denn es steht auch in seinem Interesse zufriedene Mitarbeiter zu haben. Was glaubt ihr, wie sich ein ehemaliger Instagram Mitarbeiter geärgert hat, der sich durch seinen frühzeitigen Ausstieg, einen Milliardengeschäft entgehen lassen hat.

Denkt also dran: Eure Bemühungen werden sich auszahlen. Den Job wechseln sollte nur der, der bereits an sich selbst gearbeitet hat aber - Absitzen ist keine Lösung!

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