Achtung Ersti!

Achtung Ersti!

Der erste Tag an der Uni

Achtung Ersti!

Der erste Tag an der Uni
Zurechtfinden auf neuem Terrain: Einführungswochen an den Unis helfen bei der Orientierung.
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Endlich ist es soweit – das Abi ist in der Tasche, das Studium beginnt und lockt mit der großen Freiheit. Bevor die Studenten allerdings lässig über den Campus schlendern können, müssen die die ersten chaotischen Wochen überstehen. bigKARRIERE erklärt, worauf es in dieser Zeit ankommt und wo die größten Fettnäpfchen lauern.

Am schwersten ham's die Ersten?
Erstsemester haben es zum Unistart nicht leicht – sie kennen wenig oder keine Leute, sind vielleicht in einer fremden Stadt gelandet und müssen sich durch Modulbeschreibungen, Stunden- und Orientierungspläne wühlen. Alles kein Grund zu verzagen, denn hier kommt die ulimative Liste mit Do's und Dont's zum Unistart.

Dos

  • Orientierungs- oder Einführungswoche: Ein oder zwei Wochen vor Semesterbeginn bieten Unis ihre Einführungswochen an. Ältere Semester (Tutoren oder Mentoren) stehen den Erstis in dieser Zeit zur Seite. Sie laden zu Brunch, Kneipentour, Stadt- und Campusführung und beantworten sämtliche Fragen. Wer in dieser Zeit schon vor Ort ist, lernt die Gepflogenheiten und vor allem Leute kennen. Bei diesen Veranstaltungen treffen sich Gleichgesinnte, die zu Kommilitonen und vielleicht sogar Freunden werden.
  • Bibliotheksführung: Unibibliotheken sind meist riesig und ihr Konzept erst auf den zwanzigsten Blick zu verstehen. Erstis sollten deshalb unbedingt bei einer Führung dabei sein, die Benutzer- und Kopierkarten holen und das Büchersystem durchschauen.
  • Homepage-Check: Die Uni-Homepage sollten Erstis kennen, wie ihre Westentasche. Sie enthält die Prüfungs- und Studienordnung, Infos über Planänderungen und vielerlei mehr.
  • Fachschaft: Bei Fragen, Beschwerden oder Hürden hilft immer die Fachschaft. Hier sitzen erfahrene Studenten und helfen den Erstis, wenn sie nicht mehr weiter wissen.
  • Mensa-Mittag: Die Mensa ist wichtiger Treffpunkt und Futterstelle zugleich. Hier erfährt der Ersti ganz nebenbei die News und bekommt meist ein Willkommensgeschenk. Am besten direkt am ersten Tag die heiligen Hallen ansteuern, Mensakarte oder -chip besorgen und das Menü genießen.
  • Pünktlich sein: trotz akademischen Viertel ist Pünktlichkeit angesagt. Besonders in der ersten Zeit, sind die Hörsäle und Seminarräume derart überfüllt, dass auf Zuspätkommer nur noch Bodenplätze warten.
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Don'ts

  • Auf jeder Ersti-Veranstaltung tanzen. Lieber gezielt schauen, was wirklich interessant ist und weiterhilft.
  • Den Stundenplan vollstopfen: Beim Stundenplan-Bau immer Zeit für Vor- und Nachbereitung und Freizeit einplanen.
  • Vorlesungen schwänzen – gerade am Anfang erfahren Erstis alles über den Ablauf des Studienjahres.


Caroline Vogt, 12.10.2014


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