Wie viel Kontakt zu den Eltern ist im Studium okay?

Raus aus dem Hotel Mama, rein ins Leben

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Foto: KONG / photocase.de

Weil ihr nicht mehr unter dem elterlichen Dach wohnt, wundert ihr euch über das richtige Maß an Distanz zum Elternhaus? bigKARRIERE gibt euch Denkanstöße zum Thema Elternkontakt im Studium!

 

Rückhalt der Familie

Neue Uni, neue Leute, neues Leben - der Übergang von der Schule ins Studium ist für die meisten eine spannende Zeit. Doch nicht immer läuft das Studentenleben glatt. Denkt nur an Finanzierungsprobleme, nichtbestandene Prüfungen, Antragsstress, Liebeskummer. Manchmal sind es auch ganz banale Dinge, die zum Problem werden. Dann hilft es, die Situation durchzuquatschen und einen Handlungsplan aufzustellen. Nicht nur Erstsemester suchen in solchen Situationen den Kontakt zu den Eltern. Ein Rat von Papa oder Hilfe von Mama sind Balsam für die gestresste Studentenseele. Doch wie oft sollte man sich als junger Erwachsener zuhause melden? Wie häufig ist zu häufig?

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Foto: zettberlin / photocase.de

Familienmensch oder Einzelkämpfer?

Eins vorab: Der Unterstützungsbedarf ist individuell unterschiedlich. Manche Menschen brauchen den Kontakt zu den Eltern nur in Krisenzeiten oder an Feiertagen, andere sehen Mama und Papa zunehmend als Freunde und genießen den Austausch. Denn die Eltern bieten häufig nicht nur praktische - oder gar finanzielle - Unterstützung, sondern auch sozialen Support und sind auf emotionaler Ebene nicht eben mal so durch Freunde zu ersetzen. Bedenklich wird es allerdings, wenn ihr ohne die Hilfe eurer Eltern im Studium nicht klarkommt. Denn die Zeit an der Uni ist perfekt, um mehr Eigenständigkeit und Verantwortung zu lernen. Wer zu häufig bei Mami und Papi anruft, riskiert von den Kommilitonen als unselbstständig abgestempelt zu werden. Dosiert den Kontakt zu den Eltern bewusst und hinterfragt, wie ihr euch mit der Kontakthäufigkeit fühlt.
 

Fazit

In jedem Fall bietet das Elternhaus ein Gefühl der Grundsicherheit, auch wenn man fürs Studium weit weg gezogen ist. Ein Patentrezept in Sachen Häufigkeit beim Kontakt zu den Eltern gibt es nicht. Ob einmal im Semester oder einmal die Woche, liegt bei euch. Das Studium dominieren sollte euer Kontakt zu den Eltern aber nicht. Ihr braucht Zeit für Freundschaften. Und die werden in Krisenzeiten erst verfestigt.

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