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So punktet ihr bei den neuen Kollegen

Der erste Tag im neuen Job

Der neue Job steht vor der Tür? Wir zeigen euch, worauf ihr achten müsst und haben einige Tipps für den ersten Arbeitstag in eurem neuen Job zusammengestellt.

Ihr habt den Bewerbungsmarathon hinter euch gelassen und endlich eine Zusage bekommen? Der neue Job geht bald los und ihr seid schon voller Vorfreunde? Das solltet ihr auch – denn es fängt ein neues aufregendes Kapitel in eurem Leben an. Natürlich habt ihr auch ein wenig Bammel davor, das ist ja ganz normal. Auf euch warten nicht nur eine Umstellung des Alltags und viele neue Aufgaben – ihr habt Kontakt zu vielen Menschen, die neu in euer Leben treten.

Dabei kommen euch viele Fragen in den Sinn. Wie verhalten sich die Kollegen, was muss ich beachten? Damit der erste Arbeitstag keine Katastrophe wird, haben wir euch einige Tipps für den ersten Arbeitstag zusammengestellt, damit ihr entspannt in den neuen Job startet.

 

Der erste Arbeitstag – endlich geht’s los!

Der erste Arbeitstag in eurer beruflichen Karriere steht endlich vor der Tür. Voller Vorfreunde macht ihr euch bald auf den Weg in die neue Arbeitsstelle. Doch wie verhält man sich an diesem wichtigen Tag? Im Endeffekt sind es oftmals nur Kleinigkeiten, mit denen ihr einen schlechten ersten Eindruck hinterlasst.

Eine gute Erziehung mit entsprechenden Leitlinien gibt ein grobes Verhaltensschema auch im beruflichen Umfeld vor. Dazu zählen einige vorausgesetzte Eigenschaften wie Pünktlichkeit oder ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild. Anfänglich gemachte Fehler und Zuschreibungen können nur schwer geändert werden. Zusätzlich gibt es einige nützliche Tipps für den ersten Arbeitstag.

Tipps für den ersten Arbeitstag – der passende Einstand

Den Einstand am ersten Arbeitsplatz gebührend zu feiern, ist oftmals unangebracht und teilweise sogar unerwünscht. Wenn ihr den ersten Arbeitstag gleich feuchtfröhlich einleitet, handelt ihr euch nicht nur einen schlechten Ruf ein, sondern verstoßt auch schwerwiegend gegen firmeninterne Regeln. Lasst euch lieber Zeit, lebt euch im Unternehmen ein und beobachtet, wie die anderen in solchen Situationen vorgehen.

Wie die Unternehmenskultur umgesetzt wird, ist an jedem Arbeitsplatz anders. Ist es üblich, dass jemand an seinem Geburtstag einen Kuchen mitbringt? Trinken die Kollegen Freitagabend gelegentlich ein Bier. Beobachtungen helfen euch dabei, ein Gespür dafür zu entwickeln, was in der entsprechenden Situation angebracht ist. Zudem ist es auch kein Vergehen, eure Kollegen zu fragen, wie der Einstand gehandhabt wird. Und den Einstand könnt ihr dann immer noch nachholen. Konzentriert euch in der Anfangszeit eher darauf, euch schnell in das Unternehmen einzuführen.  

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Guten Tag – Begrüßung der neuen Kollegen

Die Begrüßung der Mitarbeiter ist die erste Kontaktaufnahme mit den neuen Kollegen. Grundsätzlich gilt: eine schlechte Begrüßung ist immer noch besser als gar keine Begrüßung.  Denn wenn ihr eure Mitarbeiter einfach ignoriert, kommt das gar nicht gut an. Oftmals gibt es eine Vorstellungsrunde in Form eines kurzen Meetings oder ihr werdet von Platz zu Platz geführt, um euch bei jedem Kollegen einzeln vorzustellen. Sollte das jedoch nicht der Fall sein, seid ihr gefragt, aktiv zu werden.

Zudem prägt die Form der Begrüßung ein erstes Bild von euch. Dabei kommt es auf die richtige Mischung an. Einer der wichtigen Tipps für den ersten Arbeitstag: Gebt euch nicht zu schüchtern, verfallt aber auch nicht in einen zu lässigen Modus. Ein zu selbstbewusster Auftritt, ganz nach dem Motto „Ich kenne alles, mir kann keiner etwas vormachen“,  kann schnell in Arroganz umschlagen – und kommt in der Folge gar nicht gut an.

Zudem gilt es, am ersten Arbeitstag durch Beobachtung herauszufinden, wie der Umgang unter euren Kollegen ist. Der Standard sollte generell immer eine förmliche Ansprache sein und diese solltet ihr auch wahren – zumindest so lange, bis der Hinweis kommt, dass sich alle duzen.

Tipps für den ersten Arbeitstag – Achtung, Fettnäpfchen!

In Fettnäpfchen zu treten ist ein beliebter Fehler, den einige Berufseinsteiger machen. Auch wenn ihr aufgeregt seid, könnt ihr dem vorbeugen, indem ihr bei Begrüßung und Einweisung genau aufpasst. Wenn ihr im Anschluss Fragen zu Themen stellt, die im Vorfeld schon behandelt wurden oder in den Unterlagen stehen, die euch gegeben wurden, könnt ihr euren Kredit ganz schnell verspielen. Auch Fragen, die euch eigentlich selbst beantworten könnt, sind überflüssig. Zudem einer der wichtigsten Tipps für den ersten Arbeitstag: Fragen in Bezug auf Feierabend, Urlaub und Gehalt sind am ersten Arbeitstag ebenfalls ungern gesehen.

Ein freundliches, höfliches und offenes Zugehen auf eure neuen Kollegen gewährt euch einen guten Start. Stellt euch aktiv bei jedem Kollegen vor, bleibt jedoch mit dem Handschlag zurückhaltend. Wartet lieber, bis euer Gegenüber euch die Hand reicht – denn andernfalls kann euer erster Auftritt zu forsch und aufdringlich wirken.

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Krawatte? – der angemessene Dresscode

Oftmals findet ihr Informationen zu einem angemessenen Outfit und Styling im Arbeitsvertrag oder den Unterlagen, die ihr im Vorfeld erhalten habt. Auch bei vorangehenden Bewerbungsgesprächen konntet ihr sicherlich schon einen Eindruck gewinnen, was die zukünftigen Kollegen tragen. Darüber hinaus helfen euch brancheninterne Standards weiter, das angemessene Outfit zu wählen.

Wer ihr trotzdem noch unsicher seid, gilt folgende Faustregel: Lieber overdressed als underdressed. Denn wenn euer Outfit nicht dem der anderen entspricht, kann euch das schnell verunsichern. Und ein legererer Dresscode kann immer noch gewählt werden, indem Krawatte und Sakko ausgezogen werden und ihr das Hemd ein wenig aufknöpft.

Das Styling – vor allem bei Berufseinsteigerinnen – sollte im Gegensatz dazu eher zurückhaltend ausgewählt werden. Euer äußeres Erscheinungsbild könnt ihr im Laufe der ersten Arbeitswochen immer noch anpassen. Das Tragen von sichtbarem Körperschmuck und Tattoos wird in einigen Branchen etwas freizügiger behandelt – aber auch das könnt ihr durch Beobachtung und Fragen herausfinden.

Tipps für den ersten Arbeitstag – motiviert an die neuen Aufgaben

Auf ein pünktliches Erscheinen solltet ihr am ersten Tag besonders achten. Nehmt lieber einen Zug früher und berechnet unbeeinflussbare Faktoren ein – die Bahn kann ausfallen oder sich verspäten, oder ihr verlauft euch sogar auf dem Weg zur Arbeit. Plant den Fahrweg jedenfalls so, dass ihr 15 Minuten vorher da seid. Das unterstreicht eure Zuverlässigkeit und Arbeitsbereitschaft. Auch bei Terminen wie Meetings ist es ratsam, schon fünf Minuten vorher in dem entsprechenden Raum zu sein.

In der Vorbereitung einer der wichtigsten Tipps für den ersten Arbeitstag: Bereitet euch zudem auf das Unternehmen vor, indem ihr euch Philosophie, Kultur und eventuell im Vorfeld erhaltene Unterlagen anschaut. So könnt ihr bei euren Kollegen mit vielen Fragen punkten und euer Interesse am Arbeitsgebiet signalisieren. Passt aber auf, dass ihr eure Kollegen nicht nervt. Wenn jemand gerade im Stress ist oder einen Termin hat, haltet ihn nicht ab – denn ihr habt noch genug Zeit, Fragen zu stellen. Am eigenen Arbeitsplatz könnt ihr mit Hilfsbereitschaft und Engagement einen guten Eindruck hinterlassen. Ihr könnt dabei selbstverständlich zum Ausdruck bringen, dass ihr euch auf die Arbeit und das Umfeld freut.

Engagement ja, Kritik nein!

Interesse, Einsatz und Motivation zu zeigen, kommt gut an – ihr solltet jedoch nicht über die Stränge schlagen. Das Zauberwort ist auch hierbei die BeobachtungVorschnelle Rückschlüsse mit Verbesserungsvorschlägen zu Prozessstrukturen manövrieren euch ins Abseits. Es braucht einige Monate, euch in Strukturen und Entscheidungswege einzuarbeiten. Mit Sätzen wie „Das habe ich früher anders gemacht“ oder „Das kenne ich aber anders“ vermittelt ihr keinen guten Eindruck.

Einer der wichtigsten Tipps für den ersten Arbeitstag: Kritische Bemerkungen sind an den ersten Arbeitstagen ein absolutes No Go. Hebt euch das lieber für Feedback-Gespräche auf. Dann seid ihr sicher auch schon in der Lage, kritische Äußerungen konstruktiv zu begründen.

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Tipps für den ersten Arbeitstag – Unser Fazit

Am ersten Arbeitsplatz ist es wichtig, eine richtige Mischung aus Zurückhaltung und aktivem Interesse zu zeigen. Eine gute Kinderstube hilft euch dabei, den ersten Kontakt mit den neuen Kollegen erfolgreich über die Bühne zu bringen. Dazu zählen grundsätzliche Eigenschaften wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Interesse und Vorbereitung zeugen von eurer Einsatzbereitschaft und Motivation für den neuen Job.

Aufpassen solltet ihr vor allem mit kritischen Äußerungen und überflüssigen Fragen. Diese können euch schnell ins Abseits manövrieren und gleich am ersten Tag das Leben schwer machen. Bleibt aktiv, beobachtet die Verhaltensweisen eurer Kollegen und zeigt Freude am neuen Job – so kann fast nichts mehr schiefgehen.

 

  • Tipps für den ersten Arbeitstag: Der erste Kontakt mit den neuen Kollegen entscheidet über Sympathien
  • Oftmals sind es nur Kleinigkeiten, die einen schlechten Eindruck hinterlassen
  • Eine gute Kinderstube gibt euch ein grobes Verhaltensschema vor
  • Die schnelle Einführung in das Unternehmen ist wichtiger als der Einstand,  denn den könnt ihr auch nachfeiern
  • Bleibt bei der Begrüßung förmlich und aktiv und stellt euch allen Kollegen vor
  • Ein offenes und höfliches Zugehen ermöglicht euch einen guten Start
  • Stellt keine Fragen zu Themen, die schon beantwortet wurden
  • Kleidet euch lieber overdressed und schminkt euch dezent
  • Vorbereitung und Interesse unterstreichen eure Motivation
  • Kritische Bemerkungen sind in den ersten Woche tabu
  • Einer der wichtigen Tipps für den ersten Arbeitstag: Oftmals haben Unternehmen unterschiedliche Standards, an die ihr euch durch Beobachtung anpassen könnt