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Principal in Beratungen

Foto: hunters race mybhn8kaaec / unsplash
Foto: hunters race mybhn8kaaec / unsplash

Wenn ihr in den Top-Unternehmensberatungen unterkommen und die Karriereleiter hochklettern möchtet, habt ihr als Berater verschiedene Karrierestufen vor euch. In den Jobanzeigen von Unternehmensberatungen können euch Titel wie Director, Principal, Associate Consultant oder Analyst begegnen. Auf den ersten Blick können die verschiedenen Bezeichnungen der Karrierestufen im Consulting etwas verwirrend sein. Um euch einen besseren Überblick zu verschaffen, wollen wir auf die Karriere in der Unternehmensberatung etwas näher eingehen.

Unternehmensberatung - welche Karrierestufen gibt es?

In den Top-Unternehmensberatungen gibt es klar definierte Karrierestufen. Die Hierarchie ist in der Regel pyramidenförmig organisiert. Die Bezeichnungen der einzelnen Karrierestufen können von Beratungsfirma zu Beratungsfirma etwas variieren. In der Regel startet ihr als Werkstudent oder Praktikant. Hier sammelt ihr während des Studiums Praxiserfahrung in einer Unternehmensberatung. Im nächsten Schritt werdet ihr Junior Consultant (auch Junior Associate, Junior Analyst oder Junior Fellow). Wenn ihr einen Job bei einer Unternehmensberatung direkt nach dem Studium ergattert, steigt ihr als Junior Consultant ein. Nach einiger Zeit Berufserfahrung werdet ihr Consultant (auch Associate Consultant, Business Analyst oder Analyst). Einige Jahre Berufserfahrung führen dazu, dass ihr zum Senior Consultant oder Senior Associate werdet. Darauf folgen die Stufen Manager, Senior Manager beziehungsweise Principal und im letzten Schritt könnt ihr Partner werden. Als Principal seid ihr alte Hasen in der Unternehmensberatung und habt euren Job im Griff. Als Partner seid ihr zumeist Miteigentümer des Unternehmens.

 

Über den Prinicipal in Tier-1-Beratungen / Foto: nick fewings / unsplash

Über den Prinicipal in Tier-1-Beratungen / Foto: nick fewings / unsplash

 

Unternehmensberatung - welche Voraussetzungen sollte man mitbringen?

Grundsätzlich ist die Berufsbezeichnung "Unternehmensberater" in Deutschland nicht geschützt. Jeder kann sich - zumindest rein theoretisch - diesen Stempel aufdrücken. Wenn ihr aber in einer der Top-Unternehmensberatungen Fuß fassen und die Karriereleiter bis zum Principal erklimmen möchtet, ist ein abgeschlossenes Studium ein Muss. Besonders gerne gesehen werden Absolventen eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums. Folgende Studiengänge können euch den Einstieg in die Unternehmensberatung erleichtern:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Wirtschaftsmathematik
  • Wirtschaftsinformatik
  • Informatik
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Jura
  • Mathematik

Es gibt gewisse Bereiche, in denen ihr euch als Unternehmensberater auskennen solltet. Dazu gehören Gebiete wie Finanzwirtschaft, Projektmanagement, Controlling, Betriebswirtschaftslehre, Buchhaltung und Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Finanzierung, Marketing, Steuerrecht, Personalwesen, Personalentwicklung, Krisenmanagement, Vertragsrecht, Change-Management, Betriebssanierung, Insolvenz- und Konkursverwaltung, Unternehmenskauf und Unternehmensverkauf, Rationalisierung sowie Organisationsberatung. Es gibt mittlerweile auch Hochschulen, die neue Studiengänge geschaffen haben. In diesen Studiengängen kann es beispielsweise verstärkt um die Führung und Organisation von Unternehmen gehen. Allerdings kann kein Studium die praktischen Erfahrungen direkt im Unternehmen ersetzen. Praktika und Berufserfahrung sind daher für Unternehmensberater unerlässlich. Bei den Top-Unternehmensberatungen kommen Praktika im Ausland zumeist gut an.

 

Unternehmensberatung - welche Karrierestufen gibt es? Foto: hannah skelly unsplash

Unternehmensberatung - welche Karrierestufen gibt es? Foto: hannah skelly u

 

Wie gelingt der Einstieg in die Unternehmensberatung?

Grundsätzlich gilt: Der Bedarf an Unternehmensberatungen steigt weiter, die Branche wächst und die Jobaussichten sind gut. Allerdings kommen in den Top-Unternehmensberatungen nur die Besten unter. In der Regel bewerben sich jedes Jahr sehr viele Absolventen auf einen Job in der Unternehmensberatung. Die Unternehmensberatungen führen harten Auswahlverfahren durch und nur wenige ergattern am Ende ihren Traumjob. Ihr könnt eure Chancen Unternehmensberater zu werden und später zum Principal aufzusteigen verbessern, wenn ihr einen sehr guten akademischen Abschluss, Erfahrungen im Ausland sowie diverse Praktika vorweisen könnt. Ihr solltet außerdem teamfähig, empathisch und durchsetzungsfähig sein. Die Fähigkeit zum analytischen Denken und ein wirtschaftliches Verständnis sollten vorhanden sein.

Gehalt - wie kann man als Unternehmensberater verdienen?

Wenn ihr Unternehmensberater werden möchtet, hängt euer zukünftiges Gehalt von verschiedenen Faktoren ab. Eure Berufserfahrung spielt beispielsweise eine große Rolle. Auch die Region, in der ihr als Unternehmensberater tätig seid, und die Größe des Unternehmens spielt eine wichtige Rolle. Die Bandbreite an Verdienstmöglichkeiten ist in der Unternehmensberatung weit gefächert. Steigt ihr bei einer der Top-Unternehmensberatungen ein, verdient ihr zumeist mehr als bei einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen. Im Durchschnitt verdient ihr bei kleinen bis mittleren Beratungsfirmen etwa 44.000 Euro jährlich. Berufseinsteiger bei größeren Unternehmen bekommen zumeist mehr als 48.000 Euro jährlich. Steigt ihr aufgrund eurer Berufserfahrung höher ein oder werdet gleich als Principal angestellt, verdient ihr natürlich mehr. Wenn ihr Schritt für Schritt die Karrierestufen nehmt, könnt ihr irgendwann bis zu 90.000 Euro oder mehr pro Jahr verdienen.

Fazit

Sich für den Start in eine Unternehmensberatung zu entscheiden und dort Schritt für Schritt die Karrierestufen bis zum Principal zu erklettern, kann euch den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft ebnen. Unternehmensberater haben im Grunde immer etwas zu tun und es ist wenig wahrscheinlich, dass der komplexe, zutiefst menschliche Beruf des Beraters in Zukunft von Maschinen durchgeführt werden kann. Unternehmensberater haben damit gute Berufsaussichten und sind insbesondere in Krisenzeiten sehr gefragt.
 

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