Mit welchem Studium verdient man am meisten
Nach Studium verdienst du richtig Kohle? Entdecke, mit welchem Studium du am meisten verdienst. Profitiere von Tipps und plane deine Karriere!
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In der Flut der Studiengänge und dualen Programme fällt es jungen Erwachsenen schwer, eine Entscheidung zu treffen. Die Wahl eines Faches bestimmt nicht nur deinen Alltag an der Hochschule, sondern auch deine künftigen Aufgaben und das Gehalt. Ein lukrativer Abschluss kann dir finanzielle Freiheit verschaffen, doch die Geldfrage sollte nie allein ausschlaggebend sein. Dieser Ratgeber betrachtet die bestbezahlten Fachrichtungen und gibt dir einen umfassenden Überblick über Inhalte, Berufsmöglichkeiten, typische Aufgabenfelder und Gehälter, damit du die für dich passende akademische Laufbahn findest.
Studium & Inhalte:
Das Medizinstudium umfasst zwölf Semester mit klinischen und vorklinischen Abschnitten. Anatomie, Biochemie, Pharmakologie und praktische Einsätze im Krankenhaus prägen den Lernplan. Pharmazie ist mit acht Semestern kürzer und konzentriert sich auf Chemie, Arzneimittelkunde und pharmazeutische Technologie. Beide Fachrichtungen erfordern Disziplin und den Willen, lange Lernphasen zu bewältigen.
Berufsmöglichkeiten:
Aufgabenfeld:
Ärzt:innen diagnostizieren Erkrankungen, behandeln Patient:innen, führen Operationen durch und begleiten Heilungsprozesse. Apotheker:innen stellen Medikamente her, beraten Kund:innen und gewährleisten die Arzneimittelsicherheit. In beiden Berufen trägt man hohe Verantwortung und arbeitet eng mit Menschen.
Einstiegsgehalt:
Der Gehaltsreporter von Absolventa nennt ein Einstiegsgehalt von 58.829 € für Mediziner:innen. Kununu bestätigt, dass Assistenzärzt:innen mit rund 48.800 € beginnen und durchschnittlich 88.300 € verdienen. Pharmazie‑Absolvent:innen verdienen zu Beginn etwa 44.700 €.
Durchschnittsgehalt:
Mit zunehmender Erfahrung steigen die Löhne stark. Fachärzt:innen für Anästhesiologie verdienen beispielsweise knapp 99.300 €, während Chirurg:innen über 98.200 € erhalten. Apotheker:innen mit Berufserfahrung erzielen im Schnitt 52.400 €, in der Industrie deutlich mehr.
Fazit:
Medizinische Berufe gehören zu den Spitzenverdienern, erfordern aber eine lange Ausbildung und oft Schichtarbeit. Wer Menschen helfen möchte und Belastbarkeit mitbringt, findet hier finanzielle und persönliche Erfüllung.
Studium & Inhalte:
Wirtschaftsingenieurwesen ist interdisziplinär und kombiniert Ingenieurwissenschaften mit Betriebswirtschaft. Lehrveranstaltungen zu Maschinenbau, Elektrotechnik, Produktionsplanung und Kostenrechnung bereiten dich darauf vor, technische und kaufmännische Aspekte zu verbinden. Projekte mit Unternehmen und Laborpraktika sind üblich.
Berufsmöglichkeiten:
Aufgabenfeld:
Als Wirtschaftsingenieur:in fungierst du als Schnittstelle zwischen Technik und Management. Du analysierst Produktionsprozesse, planst Investitionen, führst Verhandlungen und überwachst den Ressourceneinsatz. Soft Skills wie Kommunikationsstärke und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind ebenso wichtig wie technisches Verständnis.
Einstiegsgehalt:
Laut Gehaltsreporter liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt bei 55.517 €. Kununu gibt für Berufseinsteiger:innen rund 54.900 € an, wobei Männer im Schnitt etwas mehr verdienen als Frauen.
Durchschnittsgehalt:
Mit Berufserfahrung steigt das Einkommen auf 65.400 €; nach zehn Jahren sind 81.400 € und mehr möglich. In Städten wie Stuttgart oder München liegen die Bezüge häufig über dem Bundesdurchschnitt.
Fazit:
Das Studium ist anspruchsvoll, eröffnet aber vielfältige Karrierewege. Wer Technik mag und gleichzeitig betriebswirtschaftlich denkt, profitiert von hervorragenden Gehaltsaussichten.
Studium & Inhalte:
Wirtschaftsinformatik kombiniert Informatik, Betriebswirtschaftslehre und Informationsmanagement. Du lernst Programmiersprachen, Datenbanksysteme, Rechnungswesen und Managementmethoden. Duale Studienmodelle und Praxissemester geben Einblicke in Unternehmen.
Berufsmöglichkeiten:
Aufgabenfeld:
Wirtschaftsinformatiker:innen entwickeln IT‑Lösungen, optimieren Geschäftsprozesse und beraten Unternehmen bei der Digitalisierung. Sie evaluieren Technologien, implementieren ERP‑Systeme, werten Daten aus und vermitteln zwischen Fachabteilungen und Entwicklungsteams.
Einstiegsgehalt:
Gehaltsreporter nennt 54.851 € für Berufseinsteiger:innen. Laut Kununu verdienen sie im Schnitt 57.300 €.
Durchschnittsgehalt:
Erfahrene Fachkräfte erzielen rund 75.400 €, Spitzenpositionen wie Business‑Intelligence‑Manager:innen kommen auf 83.900 €. Der Übergang von IT zum Management ermöglicht hohe Gehaltssteigerungen.
Fazit:
Wirtschaftsinformatik ist ideal für alle, die sowohl mit Zahlen als auch mit Code umgehen können. Die Nachfrage nach Datenexpert:innen und IT‑Projektmanager:innen bleibt hoch, sodass du langfristig attraktive Einkommensperspektiven hast.
Studium & Inhalte:
Naturwissenschaftliche Studiengänge wie Physik, Chemie, Biologie oder Geowissenschaften setzen analytisches Denken voraus. Das Studium besteht aus Mathe, experimenteller Laborarbeit, Feldstudien und Forschungskollaborationen. Viele Hochschulen bieten Forschungspraktika und internationale Austauschprogramme.
Berufsmöglichkeiten:
Aufgabenfeld:
Naturwissenschaftler:innen planen Experimente, analysieren Daten, entwickeln Produkte und Methoden und publizieren Forschungsergebnisse. In der angewandten Forschung arbeiten sie an Medikamenten, Materialien oder Umwelttechnologien und kooperieren mit interdisziplinären Teams.
Einstiegsgehalt:
Gehaltsreporter beziffert das mittlere Einstiegsgehalt auf 55.504 €. Die Einkommensspanne variiert jedoch stark je nach Fach. Biolog:innen starten oft niedriger, während Physiker:innen höher einsteigen.
Durchschnittsgehalt:
Medianwerte für erfahrene Fachkräfte liegen laut Academics.de bei 69.929 € für Physik, 63.300 € für Chemie und 62.595 € für Biologie. Die Gehälter können bis 86.300 € steigen, insbesondere in leitenden Positionen oder im Ausland.
Fazit:
Naturwissenschaften bieten vielfältige Perspektiven von Forschung bis Industrie. Der finanzielle Erfolg hängt stark von Spezialisierung und Arbeitsort ab. Wenn dich wissenschaftliche Fragestellungen faszinieren, lohnt sich dieser Weg sowohl inhaltlich als auch monetär.
Studium & Inhalte:
Das juristische Studium vermittelt Grundlagen des Zivil-, Straf- und öffentlichen Rechts und führt zum Staatsexamen. Anschließend folgt das Referendariat. Neben Theorie sind Verhandlungsgeschick und logisches Denken gefragt.
Berufsmöglichkeiten:
Aufgabenfeld:
Jurist:innen beraten Mandant:innen, vertreten sie vor Gericht, entwerfen Verträge und prüfen Gesetzestexte. Sie interpretieren Rechtsprechung, recherchieren und verhandeln. Gute Kommunikationsfähigkeit und Genauigkeit sind unerlässlich.
Einstiegsgehalt:
Laut Kununu liegt das mittlere Einstiegsgehalt bei 51.700 €. Gehaltsreporter von Absolventa gibt 54.105 € an, wobei Unterschiede zwischen Kanzleigrößen und Regionen bestehen.
Durchschnittsgehalt:
Die durchschnittliche Vergütung beträgt rund 63.800 €. Notar:innen verdienen mit 102.700 € sehr gut, Richter:innen ca. 74.800 € und Anwält:innen etwa 80.600 €. In Großkanzleien können Einstiegsgehälter von mehr als 100.000 € erreicht werden.
Fazit:
Rechtswissenschaften bieten enormes Verdienstpotenzial, aber auch intensives Lernen und hohen Arbeitsdruck. Wer sich für Recht, Verhandlung und Menschen interessiert, kann hier Karriere machen.
Studium & Inhalte:
Im Informatikstudium lernst du Algorithmen, Softwareentwicklung, Datenbanken, KI und Netzwerke. Praxisprojekte, Hackathons und Teamarbeit gehören dazu. Viele Studienprogramme bieten duale Varianten oder Schwerpunkte wie Medieninformatik oder Data Science.
Berufsmöglichkeiten:
Aufgabenfeld:
Informatiker:innen entwickeln Anwendungen, warten IT‑Infrastruktur und automatisieren Abläufe. Sie schreiben Code, analysieren Anforderungen, testen Software und implementieren Systeme. Kommunikationsstärke und analytisches Denken sind dabei ebenso wichtig wie technisches Know‑how.
Einstiegsgehalt:
Einsteiger:innen verdienen laut Kununu durchschnittlich 46.800 €. Gehaltsreporter gibt 53.601 € als Einstiegsgehalt an. Softwarearchitekt:innen erzielen laut Stepstone sogar 60.000 €.
Durchschnittsgehalt:
Das durchschnittliche Gehalt liegt bei 56.300 €. Mit über zehn Jahren Erfahrung sind 74.000 € üblich. In spezialisierten Rollen wie Machine‑Learning‑Engineer verdienen Einsteiger:innen bereits 59.000 €.
Fazit:
Der IT‑Bereich boomt weiterhin. Wer Spaß am Programmieren und an Technik hat, wird hier nicht nur gut bezahlt, sondern findet auch flexible Arbeitsmodelle und eine hohe Jobsicherheit.
Studium & Inhalte:
Ingenieurwissenschaften umfassen Fachrichtungen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Mechatronik. Mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen werden mit Konstruktion, Produktionstechnik und Projektmanagement kombiniert. Praktika, Planspiele und Laborarbeit gehören dazu.
Berufsmöglichkeiten:
Aufgabenfeld:
Ingenieur:innen konzipieren Produkte, planen Produktionsprozesse, berechnen Statik, führen Messungen durch und optimieren bestehende Anlagen. Sie übernehmen Verantwortung für technische Projekte und arbeiten oft international.
Einstiegsgehalt:
Der Jobvector‑Report nennt ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von 52.715 €. Maschinenbauingenieur:innen liegen bei 39.672 €, während Software‑Engineers mit 63.626 € deutlich mehr erhalten.
Durchschnittsgehalt:
Das durchschnittliche Gehalt für Ingenieur:innen beträgt 56.796 €; mit Erfahrung steigt es auf 57.121 €, in Elektrotechnik auf 66.505 €.
Fazit:
Ingenieur:innen sind vielfältig einsetzbar und genießen eine hohe gesellschaftliche Wertschätzung. Je nach Fachrichtung variieren die Gehälter stark – Software‑ und Elektroingenieur:innen verdienen meist am meisten.
Studium & Inhalte:
Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) behandeln Wirtschaftssysteme, Unternehmensführung, Rechnungswesen, Marketing und Finanzmärkte. Viele Studiengänge bieten Spezialisierungen wie Controlling, Personalwesen, Marketing oder International Business.
Berufsmöglichkeiten:
Aufgabenfeld:
Betriebswirt:innen planen Budgets, analysieren Märkte, optimieren Geschäftsprozesse und entwickeln Strategien. Volkswirt:innen untersuchen wirtschaftliche Zusammenhänge, erstellen Prognosen und beraten Politik oder Unternehmen. Kommunikation, Zahlenverständnis und strategisches Denken sind entscheidend.
Einstiegsgehalt:
Jobvector beziffert das durchschnittliche Einstiegsgehalt auf 57.500 €. Gehaltsreporter weist für Wirtschaftswissenschaften 52.343 € aus; Unterschiede entstehen durch Branchenwahl und Studienabschluss.
Durchschnittsgehalt:
Mit Berufserfahrung steigen die Bezüge auf durchschnittlich 65.000 €. Führungskräfte und Berater:innen können deutlich mehr verdienen – BWL‑Absolvent:innen gehören zu den Topverdiener:innen in der freien Wirtschaft.
Fazit:
Wirtschaftswissenschaften sind sehr flexibel. Wer gut mit Zahlen und Menschen umgehen kann, findet vielfältige Karrierewege und solide Verdienstmöglichkeiten.
Nicht jede:r möchte studieren, und auch ohne Hochschulabschluss kannst du attraktives Geld verdienen. Einige duale Ausbildungen oder Lehrberufe zahlen bereits während der Ausbildung gut und eröffnen hervorragende Perspektiven.
Hier einige Beispiele:
Diese Beispiele zeigen, dass Fachkräfte auch ohne Studium hervorragend verdienen können – entscheidend sind Interesse, Eignung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Dein Studienfach sollte zu deinen Stärken und Zielen passen. Trotz attraktiver Gehälter in Medizin, Wirtschaftsingenieurwesen oder Wirtschaftsinformatik solltest du nie allein nach Zahlen entscheiden. Der Weg zum Traumberuf erfordert neben Fachwissen auch Ausdauer und Leidenschaft. Die hier vorgestellten Gehälter zeigen, dass du mit vielen Fachrichtungen gut verdienen kannst – egal ob du im Hörsaal sitzt oder eine duale Ausbildung wählst. Nutze Praktika, Schnuppertage und Gespräche mit Mentor:innen, um herauszufinden, welches Feld dir wirklich liegt. Dann steht deinem beruflichen und finanziellen Erfolg nichts im Weg.
Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen (z. B. Medizin oder Psychologie) solltest du dich mehrere Monate im Voraus bewerben. Unternehmen und Hochschulen für duale Programme vergeben ihre Plätze oft ein bis eineinhalb Jahre vor Studienbeginn. Je früher du dich kümmerst, desto größer ist die Chance auf deinen Wunschplatz.
Die Bewerbungsfristen für das Wintersemester enden bei den meisten Hochschulen am 15. Juli, bei hochschulstart.de gilt dieselbe Frist für medizinische Fächer. Für das Sommersemester ist in der Regel der 15. Januar der letzte Termin. Achtung: Einige Hochschulen verlangen Unterlagen früher, deshalb solltest du die Termine der Wunschhochschule genau prüfen.
Planst du dein Studium 2026/27, solltest du im Sommer 2025 mit der Recherche beginnen und im Herbst die Bewerbungsunterlagen vorbereiten. Für zulassungsbeschränkte Fächer startest du deine Bewerbung idealerweise spätestens im Frühling 2026, damit Zertifikate und Gutachten rechtzeitig vorliegen. Bei dualen Studiengängen lohnt sich sogar ein Vorlauf von zwölf bis achtzehn Monaten, weil Unternehmen frühzeitig auswählen.
Zuerst wählst du einen Studiengang, prüfst die Zulassungsvoraussetzungen und informierst dich über die Bewerbungsportale deiner Wunschuniversität. Für Fächer wie Medizin nutzt du das Portal hochschulstart.de, während viele Hochschulen für andere Programme Uni-Assist oder eigene Online‑Formulare nutzen. Halte Zeugnisse, Lebenslauf und ein Motivationsschreiben bereit und reiche deine Unterlagen fristgerecht ein; danach folgt die Immatrikulation, sobald du eine Zulassung erhältst.