Als Teamplayer kommt ihr weiter

Als Teamplayer kommt ihr weiter

Als Azubi habt ihr es nicht immer leicht, als vollwertiges Teammitglied angesehen zu werden. Aber mit ein paar Tricks schafft ihr es.
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Wenn ihr mit eurer Ausbildung startet, lernt ihr nicht nur ganz viel Neues, ihr werdet auch Teil eines Teams sein. Das kennt ihr vielleicht schon aus Projektgruppen in der Schule, aber im Berufsleben gibt es da noch einiges mehr zu beachten. Vor allem wenn ihr neu in ein bestehendes Team kommt, ist das für euch nicht ganz leicht, zumal ihr eine Balance finden müsst, um weder als „graues Mäuschen“ noch als „altkluger Besserwisser“ rüberzukommen.

Eine Aufgabe, viele Mitspieler – das ist der Sinn von Teamwork und so solltet ihr eigentlich ein gutes Ergebnis erzielen. Schließlich arbeiten mehrere kluge Köpfe zusammen und die Ideen ergänzen sich. Die Wirklichkeit sieht aber häufig anders aus. Oft müsst ihr plötzlich mit vielen Mitarbeitern zusammenarbeiten, die ihr nicht kennt oder – noch schlimmer – nicht mögt. Es kann auch sein, dass ihr mit ein paar anderen richtig hart ackert, während der Faulpelz aus dem Nachbarbüro sich einen schönen Lenz macht. Spätestens wenn das gemeinsame Projekt aus dem Ruder läuft, kämpft jeder gegen jeden – dann war’s das mit Teamwork.

Das ist nicht nur schlecht für die aktuelle Aufgabe, sondern schadet auch eurer Karriere. Denn wenn ihr als teamunfähig geltet, kommt euch das im Berufsleben nicht gerade entgegen. Wenn ihr mit einer Gruppe nicht zurechtkommt, fällt das nie auf die anderen, sondern immer auf euch zurück. Dabei ist es vollkommen egal, dass die anderen ineffizient arbeiten oder inkompetent sind. Doch was tun in einer solchen Situation? Wie wird aus einem Haufen ein Team, das an einem Strang zieht und Projekte wirklich erfolgreich voranbringt? Wie könnt ihr als Azubi euch einbringen?

Wichtig ist, dass ihr euch mit eurem Können nicht versteckt. Wenn ihr eine gute Idee habt, dann sagt das ruhig – seid aber nicht beleidigt, wenn ihr überstimmt werdet. Oft haben die anderen Kollegen einfach mehr Erfahrung als ihr. Meldet euch auch freiwillig, wenn Aufgaben verteilt werden oder jemand einen Zwischenstand an den Chef mailen soll. Das macht immer einen guten Eindruck. Aber passt auf, dass euch nicht während des ganzen Projektes nur die Hilfsarbeiten übertragen werden. Wenn ihr immer nur zum Kopieren geschickt werdet, aber gern selbst mit anpacken würdet, solltet ihr ein Gespräch mit eurem Teamleiter suchen. Erklärt ihm, dass ihr gern weitere Aufgaben übernehmen würdet und dadurch ja auch viel lernen könnt.

Ihr habt ein bisschen Angst, dass ihr euch gegen eure erfahrenen Kollegen nicht durchsetzen könnt und eure Meinung nicht richtig vertretet? Oder dass es euch nicht gelingt, dem Teamleiter eure Argumente richtig darzulegen? Dass ihr dem Chef die Ergebnisse präsentieren müsst und nicht wisst, wie ihr das am besten macht? Dann hilft euch vielleicht ein Kommunikationsseminar, ein bisschen sicherer zu werden, beispielsweise der Kurs „Rede-Rhetorik: Frei und überzeugend reden“ am 27. April in Kaiserslautern oder das „Präsentationstraining für Auszubildende“ am 24. April in Pforzheim.

 

 

Quelle: karriere.de

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