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So bist du bei allen beliebt

Mit Pünktlichkeit überzeugen im Ausbildungsbetrieb

Foto: david kennedy / unsplash
Foto: david kennedy / unsplash

Du steckst mitten in der Ausbildung und schaffst es nicht immer, pünktlich zu sein? Oder du bist Auszubildender in spe und fragst dich schon jetzt, wie du mit deinem leicht chaotischen Wesen die neuen Regeln rund um die Arbeitszeit einhalten sollst? Wissenswertes rund um die Pünktlichkeit im Ausbildungsbetrieb und weitere Pflichten, die auf Azubis zukommen, erfährst du hier. Ebenso gibt es Tipps, wie du die eigenen Schwächen ausgleichen kannst.

Zwei Gruppen von Azubis: Welcher Typ bist du?

Generell lassen sich Azubis in zwei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe ist beim Ausbilder und den Kollegen beliebt. Sie glänzt mit Pünktlichkeit und Struktur, meldet Verspätungen frühzeitig und gibt über eine Krankmeldung so bald wie möglich Bescheid. Kurzum: Sie ist die Zuverlässigkeit in Person!

Die zweite Gruppe kann hingegen eher als "Chaos auf zwei Beinen" beschrieben werden. Pünktlichkeit? Dieser Begriff gehört nicht zum Standard-Vokabular des Azubis und oft muss der Betrieb mit Besprechungen oder Anweisungen auf ihn warten. Schwänzen der Berufsschule, ein Aufschieben von Aufgaben oder die ständige Suche nach wichtigen Arbeitsutensilien zeichnen diesen Typ ebenfalls aus.

Ausbilder, die Auszubildende der Kategorie 2 beschäftigen, fragen sich häufig: "Mein Azubi kommt immer zu spät – was tun?". Unglücklicherweise lautet die Antwort im schlimmsten Fall: "Ihm (nach einer Abmahnung) kündigen". Dann ist der Traum von der erfolgreichen beruflichen Laufbahn schneller geplatzt, als die Uhrzeit voranschreitet.

Pünktlich durch die Ausbildung / Foto: marius mann / Pexels

Pünktlich durch die Ausbildung / Foto: marius mann / Pexels

Gut zu wissen: Pünktlich sein ist Pflicht!

Azubis haben viele Pflichten, wenn sie in einem Betrieb mit der Ausbildung beginnen. Die Pflicht an der Teilnahme der Berufsschule sowie der Ausführung der ausbildungsrelevanten Aufgaben sollten jedem von vorneherein bekannt sein. Beides zielt darauf, die Ausbildungsinhalte zu erlernen und Prüfungen erfolgreich abzuschließen.

Wusstest du schon, dass du als Auszubildender eine Sorgfaltspflicht und Pünktlichkeitspflicht hast? Beide Pflichten erfordern Struktur und Selbstdisziplin, doch vor allem die Pünktlichkeit wird von vielen Betroffenen gern außen vor gelassen. Wer wenige Minuten zu spät kommt, wird schließlich selten sofort abgemahnt – kommt dies häufiger vor, trübt er jedoch das Bild des Vorzeige-Azubis und macht sich bei Kollegen unbeliebt.

Von Pünktlichkeit profitieren alle – auch du selbst!

Unpünktliche Azubis sorgen schnell für einen unstrukturierten Tages- und Arbeitsablauf. Müssen alle warten, um mit der Arbeit beginnen zu können, ist der Frust gleich groß. Kommt es durch die Unpünktlichkeit sogar zu Überstunden, kann das Arbeitsklima enorm leiden. Die Motivation schwindet, die Produktivität sinkt.

Wenn du hingegen von Anfang an Wert auf Pünktlichkeit und die Erfüllung anderer Pflichten im Ausbildungsbetrieb legst, hast du den berühmten Stein im Brett. Du ruhst dich nicht auf dem Image aus, der "Neue" zu sein, und riskierst keine Abmahnung fürs Zu-spät-Kommen. Als Muster-Azubi wirst du dir viele Freunde machen und im Kollegenkreis beliebt sein. Das wirkt sich auch auf die Arbeitsatmosphäre aus und steigert letztlich deinen eigenen Spaß an der Ausbildung.

Zwei Gruppen von Azubis: Welcher Typ bist du? Foto: bruce mars / unsplash

Zwei Gruppen von Azubis: Welcher Typ bist du? Foto: bruce mars / unsplash

Was tun Arbeitgeber, wenn der Azubi ständig zu spät kommt?

Einem Azubi kündigen wegen "Zu-spät-Kommen" – ist das möglich und würde dies im schlimmsten Fall drohen? Tatsächlich kann die Kündigung, als letzte Maßnahme, eine Option sein, die ständige Unpünktlichkeit zu bestrafen. Zuvor wird jedoch das Gespräch mit dem notorischen Zu-spät-Kommer gesucht. Die Gründe für die ständige Verspätung werden ebenso besprochen wie mögliche Lösungen.

Zeigst du als Betroffener keine Einsicht und verbessert sich die Pünktlichkeit nicht, kann eine Abmahnung folgen. Diese soll in erster Linie eine Verhaltensänderung bei dir bewirken, bereitet aber gleichzeitig eine mögliche Kündigung vor. Denn eine Abmahnung kann eine Kündigung wegen Zu-spät-Kommens letztlich rechtfertigen.

Mit drei Strategien pünktlich werden

Weißt du, dass Pünktlichkeit nicht zu deinen Stärken gehört und du allgemein eher unorganisiert durch den Tag gehst? Dann kannst du deine Schwäche trainieren – durch drei verschiedene Strategien, die sich alle kombinieren lassen:

  1. Uhr umstellen: Die erste Strategie ist einfach umzusetzen: Du stellst deine Uhr ein paar Minuten vor. So bist du der Zeit im wahrsten Sinne voraus und kannst selbst mit der üblichen Unpünktlichkeit passend im Betrieb ankommen.
  2. Verspätung reduzieren: Strategie zwei fokussiert auf eine Reduktion der Verspätung. Hattest du bisher 20 Minuten Verspätung, solltest du versuchen, diese auf 15 Minuten zu reduzieren. Gelingt das, ist eine weitere Verbesserung – auf zehn, fünf und letztlich null Minuten – möglich.
  3. Gefühl für Zeitpunkte des Tages bekommen: "Dieser Azubi kommt immer zu spät!" Damit dir dieses Image nicht anhaftet, kannst du deinen Wecker regelmäßig zum Läuten bringen. Stelle zu festgelegten Uhrzeiten einen Signalton ein, der dich daran erinnert, auf die Uhr zu blicken. So bekommst du ein Gefühl für den Tagesablauf.

Zusatz-Tipp: Entgegenkommen in vielen Fällen möglich

Hast du deine Schwäche noch nicht ganz ausmerzen können, ein positives Klima im Betrieb ist dir aber wichtig? Gehe aktiv auf deinen Ausbilder zu und erkläre ihm, woran es hapert! Ist der Grund für die Verspätung beispielsweise eine ungünstige Zugverbindung, bei der es selten zu pünktlichen Fahrten kommt, könnte der Arbeitsbeginn um wenige Minuten nach hinten verlegt werden. Das geht natürlich nur, wenn keine festen Schichtübergaben erforderlich sind und der Ausbilder ein Auge zudrückt.

Doch auch, wenn andere Gründe für die Unpünktlichkeit vorliegen, hat dein Ausbilder sicher ein paar Tipps für dich. Es ist besser, einen Fehler von Anfang an einzugestehen. Das zeigt deine Ehrlichkeit – eine entscheidende Eigenschaft für den erfolgreichen Ausbildungsabschluss.

Fazit

Pünktlichkeit im Job ist das A und O. Weißt du, dass du nicht der pünktlichste Mensch bist? Weißt du, woran es liegt? Dann arbeite Schritt für Schritt daran, pünktlicher zu werden und du wirst sehen, wie einfach Pünktlichkeit eines Tages für dich ist! 

 

Noch mehr Infos zum Thema:

 

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