Später werde ich: Soziologe

Segen und Fluch der Allwissenden

Bild Segen und Fluch der Allwissenden
Später werde ich Soziologe/Foto: Alexis Brown / Unsplash

Später werde ich: Soziologe

Segen und Fluch der Allwissenden

Hier mal in einem dicken Wälzer schmökern, dann eine hitzige Diskussion über Gesellschaften und menschliche Beziehungen führen und zum Schluss noch eine kleine Milieustudie. Und nach dem Studium dann...Taxi fahren? Das Gerücht, dass nach dem Soziologiestudium die Karrierechancen gleich null sind, hält sich wacker.
bigKARRIERE hält dagegen und erklärt, worauf es ankommt.

Alleskönner
Wer Soziologie oder Sozialwissenschaften studiert, darf kein klar umrissenes Berufsbild erwarten. Der Karriereweg kann kurvig und steinig werden und es liegt an jedem selbst sein Tätigkeitsfeld abzugrenzen. Das kann natürlich auch ein Vorteil sein, denn berufliche Optionen lauern überall. In vielen Berufen können Bewerber mit den Inhalten des Soziologiestudiums auftrumpfen. Sie wissen Bescheid über gesellschaftliche Systeme, sind mit verschiedenen Forschungsmethoden vertraut, denken analytisch und kritisch und sind Meister im Diskutieren und Argumentieren.
Die Soziologie vereint Politik, Psychologie, Wirtschaft, Philosophie und Pädagogik – das ist auch ein Grund, dass ihre Absolventen Zusammenhänge begreifen und einen allgemeinen Blick haben.

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Später werde ich Soziologe/Foto: Ramim Talebi / Unsplash

Ein Blick in die Zukunft
Wer sich frühzeitig um ein eigenes Profil bemüht, für den stehen die Aussichten nicht schlecht. Es steht und fällt alles mit der Wahl der Nebenfächer, zusätzlichen Fremdsprachen und den studienbegleitenden Praktika. Wer Soziologie studiert, kann später über den Doktortitel die Karriereleiter in der Universität erklimmen oder journalistisch tätig werden, etwa im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Einsatzfelder sind Verwaltung, Marktforschung, Weiterbildungseinrichtungen oder auch Personalabteilungen in Unternehmen.

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