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Entspannungstypen

Welcher Bist Du?

Foto: gregn kantra / unsplash
Foto: gregn kantra / unsplash

Die Stille genießen, einfach einmal meditieren oder ausschlafen, am Morgen eine Joggingrunde durch den Wald drehen oder sich bei einer Massage im Spa verwöhnen lassen – es gibt viele Möglichkeiten zu entspannen. Doch nicht jede Entspannungsmethode ist für jeden geeignet. Manch einer versucht vielleicht entspannt ein Buch in der Hängematte zu lesen, weil ausruhen und lesen schließlich besonders entspannend sein sollen, fühlt dabei aber nur Hummeln im Hintern. Ein anderer nimmt sich vor zu joggen, um den Kopf frei zu bekommen, ist danach aber nicht wohlig entspannt, sondern noch erschöpfter. Wenn ihr wissen möchtet, wie ihr am besten entspannen könnt, müsst ihr die richtige Entspannungsmethode für euch finden. Wir wollen uns die verschiedenen Entspannungstypen einmal näher anschauen.

Entspannung – warum muss ich mich überhaupt entspannen?

Im heute so hektischen, schnelllebigen Alltag kommt nahezu jeder einmal an den Punkt, an dem er sich erschöpft und ausgelaugt fühlt. Es kommt zu innerer Unruhe, das Stresslevel nimmt zu und man wird immer unzufriedener. Vielen Menschen geht es im Alltag so. Es kommt zu einem Ungleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung. Wir rennen von Termin zu Termin und kommen damit an den Rand unserer Leistungsgrenze. Hier wäre es wichtig, für einen Ausgleich zu sorgen, damit die Akkus nicht irgendwann komplett leer und ihr vollkommen ausgepowert seid. Entspannung ist also ein wichtiger Faktor, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. Früher gab es im Alltag wenigstens noch kleine Zeitfenster zur Erholung. Man hat am Morgen vor der Arbeit Zeitung gelesen und einen Kaffee getrunken oder sich nach dem Mittagessen ein kurzes Schläfchen gegönnt. Dank Internet und Smartphone sind wir heute jedoch ständig erreichbar und richtige Pausen gibt es kaum. Deshalb müsst ihr Zeit für die Entspannung einplanen. Um aber richtig entspannen zu können, müsst ihr wissen, welcher Entspannungstyp ihr seid. Nur dann könnt ihr eure Akkus richtig aufladen.

Entspannungstypen – für jeden die richtige Entspannungsmethode / Foto: anthony tran / unsplash

Entspannungstypen – für jeden die richtige Entspannungsmethode / Foto: anthony tran / unsplash

Entspannungstypen – was tut euch besonders gut?

Wenn ihr nach einem stressigen Tag die Akkus aufladen wollt, habt ihr die Qual der Wahl. Ihr könnt im Wald spazieren gehen, euch ein gutes Buch schnappen oder euch vom Personal Trainer zu Höchstleistungen treiben lassen – es gibt viele Möglichkeiten. Aber nicht jede Entspannungsmethode führt zum gewünschten Erfolg. Das heißt, ihr fühlt euch vielleicht dann möglicherweise weniger entspannt als erwartet. Viele Menschen wissen gar nicht, welche Art von Entspannung ihnen guttut. Sie versuchen sich im süßen Nichtstun und stellen möglicherweise frustriert fest, dass sie danach immer noch gestresst sind. Wir stellen euch verschiedene Entspannungstypen vor, damit ihr herausfinden könnt, was ihr braucht, um euer Stresslevel zu senken.

 

Entspannung – warum muss ich mich überhaupt entspannen? Foto: cody black / unsplash

Entspannung – warum muss ich mich überhaupt entspannen? Foto: cody black / unsplash

Welche Entspannungstypen gibt es?

Wichtig zu wissen ist, dass nicht nur das süße Nichtstun zu Entspannung führen kann. Manche Menschen macht Ruhe geradezu nervös und sie wollen aktiv sein. Es gibt sowohl aktive als auch eher passive Formen der Entspannung. Vielleicht sagt euch einer der folgenden Entspannungstypen besonders zu:

  • Ihr mögt es kuschelig und warm? Dann seid ihr wohl der kuschelig-warme Entspannungstyp. Ihr mögt warme Temperaturen, Sonne auf der Haut und im Winter fühlt ihr euch regelrecht energielos. Ab Temperaturen von 25 Grad blüht ihr erst so richtig auf. Für euch können warme Entspannungsbäder, Fußbäder, Wärmflaschen, Saunabesuche, Besuche in der Therme, Wärmestrahler, Wärmflaschen und kuschelige Kleidung die richtige Wahl sein.
  • Ihr braucht Bewegung, um euren Stresspegel zu senken? Dann gehört ihr zum sportlich-aktiven Entspannungstyp. Bei euch heißt es, Bewegung muss sein. Ob ihr Yoga oder Pilates macht, euch die Seele aus dem Leib tanzt oder bei Wind und Wetter durch den Park joggt, Bewegung verhilft euch zu mehr Entspannung im Alltag. 
  • Ihr müsst zwar aktiv sein, um entspannen zu können, aber Sport muss es nicht unbedingt sein? Dann fühlt ihr euch vielleicht grandios, wenn ihr eure Wohnung ausmistet, den Garten auf Vordermann bringt, einen Schal gestrickt oder die kaputte Schranktür repariert habt. Lebt euren Tatendrang so richtig aus, wenn ihr zum aktiven Entspannungstyp gehört.
  • Das süße Nichtstun lockt euch nicht, aber auch in den aktiven und sportlichen Entspannungstypen erkennt ihr euch nicht wieder? Ihr braucht eher Input für eure grauen Zellen? Besucht doch einen Literatur- oder Philosophiekurs. Euch entspannt vielleicht auch der Besuch von Museen oder Ausstellungen. Auf eurer Entspannungs-To-do-Liste stehen zudem Vorträge sowie Theater- und Konzertbesuche. Als kulturell interessierter Entspannungstyp wollt ihr vielleicht auch selbst kreativ tätig sein und malen, schreiben, zeichnen, fotografieren oder Musik machen. 
  • So ganz allein zu Hause ein Kerzchen anzünden und in die Badewanne steigen ist nichts für euch? Ihr braucht Gesellschaft, um euch wohl zu fühlen? Der gesellige Entspannungstyp umgibt sich in seiner Freizeit gerne mit Menschen. Wenn ihr zu diesem Entspannungstypen gehört, steigt eure Stimmung, wenn ihr euch in Vereinen oder anderen sozialen Bereichen engagiert. Auch Tanzkurse, Vereine, das Singen im Chor, Mannschaftssport, Kurse, Spieleabende und Ausflüge könnten etwas für euch sein. Oder ihr sucht nette Gesellschaft in Bars, Kneipen und Clubs. 
  • Schon das Wort Wellness lässt euch wohlig erschauern? Wohlriechende Düfte, sanfte Massagen und angenehme Klänge lassen euch zur Ruhe kommen? Der ruhige Entspannungstyp kommt zur Ruhe bei Massagen, Entspannungsmusik, Meditation, Kerzenlicht, Duftlampen, Besuchen im Spa und in der Sauna sowie beim ausgiebigen Duschen oder Baden im heimischen Badezimmer. 

Erkennt ihr euch in einem der Entspannungstypen wieder? Vielleicht sprechen euch auch mehrere Entspannungstypen an? Auch das ist möglich, die meisten Menschen können sich auf mehrere Arten entspannen und sind sogenannte Mischtypen.

Fazit

Die eigene Entspannung zu fördern ist gar nicht so schwer. Wenn ihr euch einmal mit den verschiedenen Entspannungstypenbefasst und Entspannungsmethoden für euch gefunden habt, könnt ihr diese immer wieder in den Alltag einbauen. Dabei ist es wichtig, regelmäßig kleine Entspannungsinseln anzusteuern. Ihr solltet nicht auf den Jahresurlaub warten und darauf hoffen, dass euch zwei Wochen unter karibischer Sonne wieder auftanken. Achtet jeden Tag auf etwas Entspannung.

 

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