Was macht ein Maler und Lackierer (m/w/d)?
Du hast Spaß am Malen und willst einen Job der sowohl kreativ, als auch handwerklich ist? Dann pass mal auf!
Du hast Spaß am Malen und willst einen Job der sowohl kreativ, als auch handwerklich ist? Dann pass mal auf!
Die Ausbildung zur/zum Maler:in und Lackierer:in (je nach Schwerpunkt z. B. Fahrzeuglackierung oder Ausbau/ Gebäude) ist abwechslungsreich, zukunftssicher und bietet dir gute Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn du handwerklich geschickt bist, sehr sauber und genau arbeitest, ein gutes Auge für Farben und Oberflächen hast und gern sichtbare Ergebnisse erzielst, findest du hier ideale Voraussetzungen.
Während der Ausbildung lernst du, Oberflächen professionell vorzubereiten und zu beschichten – zum Beispiel an Autos, Bauteilen oder Gebäudeteilen. Du schleifst, spachtelst, grundierst, mischst Farbtöne, lackierst mit Spritzpistole (oder anderen Verfahren) und sorgst dafür, dass am Ende alles gleichmäßig glänzt und geschützt ist. Außerdem lernst du, Schäden zu beurteilen (z. B. Kratzer, Rost), sie zu reparieren und den passenden Lackaufbau zu wählen. Arbeitsschutz ist dabei wichtig, weil du mit Chemikalien, Staub und Schutzkleidung arbeitest.
Die Ausbildung dauert je nach Schwerpunkt meist 3 Jahre (teilweise 3,5 Jahre, z. B. in der Fahrzeuglackierung) und eröffnet dir vielfältige Karrierechancen – etwa durch Spezialisierungen (z. B. Effektlacke, Smart Repair, Industrielackierung, Korrosionsschutz), Weiterbildungen zur/zum Meister:in (m/w/d), Techniker:in oder den Schritt in die Selbstständigkeit. Weitere Informationen zur Ausbildung findest du hier im Überblick – klick dich durch:
Während der Ausbildung lernen angehende Maler:innen und Lackierer:innen typischerweise:
Die Tätigkeiten von Maler:innen und Lackierer:innen sind präzise, sauber und oft „Finish entscheidet“-Arbeit:
Die Ausbildungsvergütung variiert je nach Bundesland, Betrieb, Branche (Kfz/Industrie/Ausbau) und ggf. Tarifbindung. Durchschnittlich verdienen Auszubildende als Maler:in und Lackierer:in ungefähr:
Einstiegsgehalt
Das Einstiegsgehalt als Maler:in und Lackierer:in hängt von Region, Branche (Kfz, Industrie, Ausbau), Tarifbindung, Betriebsgröße und Spezialisierung (z. B. Smart Repair, Industrielackierung) ab.
Direkt nach der Ausbildung:
Mit Berufserfahrung:
Mit Weiterbildung:
Der Beruf Maler:in und Lackierer:in bietet gute Perspektiven, weil Beschichtungen in vielen Bereichen gebraucht werden – von Fahrzeugreparaturen bis zu Industrieanlagen und Gebäuden. Gute Fachkräfte sind gefragt, besonders wenn sie sauber arbeiten und moderne Verfahren beherrschen.
Häufig wird ein Hauptschulabschluss oder mittlerer Schulabschluss (Realschule) erwartet. Entscheidend sind vor allem Zuverlässigkeit, handwerkliches Interesse und dass du sauber arbeiten kannst.
Fahrzeuglackierer:innen arbeiten vor allem an Autos und Karosserieteilen (Kabine, Farbtonanpassung, Reparatur). Maler:innen und Lackierer:innen arbeiten je nach Fachrichtung stärker an Bauteilen und Gebäuden, z. B. Türen, Fenster, Geländer – und übernehmen oft auch klassische Malerarbeiten.
Ja, ein gutes Farbgefühl ist sehr hilfreich – besonders beim Farbton treffen und bei Reparaturen. Manche Betriebe prüfen das im Auswahlverfahren.
Extrem wichtig. Schleifen, spachteln, grundieren und sauber abkleben entscheidet oft mehr über das Ergebnis als das eigentliche Lackieren.
Du arbeitest mit Lacken und Lösemitteln sowie Schleifstaub. Deshalb sind Atemschutz, Absaugung, Schutzkleidung und saubere Abläufe Pflicht – dann ist das gut beherrschbar.
Im Kfz-Bereich oft ja. In Industrie/Ausbau kann es auch in Hallen oder auf Baustellen sein – je nach Betrieb.
Kleine, schnelle Reparaturen (z. B. Kratzer, kleine Lackschäden) ohne komplettes Teil neu zu lackieren. Das ist ein gefragter Bereich.
Ja: Effekt-/Sonderlacke, Pulverbeschichtung, Korrosionsschutz, Farbtonmischung, Qualitätssicherung oder Industrieanlagen.
Gut – gute Maler:innen und Lackierer:innen sind gefragt, vor allem wenn sie zuverlässig sind und sauber arbeiten.
Ja. Der Meistertitel ist ein häufiger nächster Schritt – z. B. Richtung Teamleitung, Ausbildung oder Selbstständigkeit.
Mach ein Praktikum und achte darauf, ob dir Sauberkeit, Geruch/Schutzkleidung und das ruhige, präzise Arbeiten liegen – das ist der Kern des Jobs.