Was macht ein Notar (m/w/d)?
Du bist rechtlich interessiert, aber möchtest nicht im Gerichtssaal stehen? Dann pass mal auf!
Du bist rechtlich interessiert, aber möchtest nicht im Gerichtssaal stehen? Dann pass mal auf!
Der Beruf als Notar bzw. Notarin ist anspruchsvoll, verantwortungsvoll und bietet sehr gute Perspektiven. Wenn du Interesse an Recht hast, äußerst sorgfältig arbeitest und gern komplexe Sachverhalte verständlich erklärst, findest du hier ideale Voraussetzungen. Notar:innen gestalten und sichern wichtige Rechtsgeschäfte – zum Beispiel bei Immobilienkäufen, Eheverträgen, Erbschaftsregelungen oder Unternehmensgründungen. Dabei achtest du darauf, dass alle Beteiligten fair informiert sind, Verträge rechtssicher formuliert werden und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.
Der Weg zum Notar bzw. zur Notarin führt in Deutschland in der Regel über ein Jurastudium mit beiden Staatsexamina und anschließend – je nach Bundesland und Notarsystem – über eine mehrjährige Tätigkeit und spezielle Auswahl-/Bestellungsverfahren. Dadurch ergeben sich gute Entwicklungsmöglichkeiten, etwa durch Spezialisierungen (z. B. Immobilien-, Erb- oder Gesellschaftsrecht) und die Leitung einer eigenen Notarstelle. Weitere Informationen findest du hier im Überblick – klick dich durch:
Der Weg zum/zur Notar:in führt über eine juristische Qualifikation. Typischerweise lernst du dabei:
Die Tätigkeiten von Notar:innen sind vielfältig, juristisch anspruchsvoll und stark verantwortungsorientiert:
Für den Beruf Notar:in gibt es keine klassische duale Ausbildung mit Ausbildungsvergütung wie bei Fachinformatiker:innen. Der Weg führt in der Regel über:
Einkommen während der Qualifikationsphase
Wenn du mir sagst, in welchem Bundesland du das meinst (und ob Nur-Notariat oder Anwaltsnotariat), kann ich dir die Qualifizierungsphase und typische Vergütungsmodelle genauer einordnen.
Einstiegsgehalt
Das Einkommen von Notar:innen hängt u. a. vom Notarsystem (Nur-Notariat vs. Anwaltsnotariat), Bundesland, Standort, Geschäftsaufkommen und der Kostenordnung/Gebühren ab. Notar:innen erhalten ihre Einnahmen in der Regel über gesetzlich festgelegte Gebühren für notarielle Tätigkeiten.
Zum Einstieg (als Notar:in nach Bestellung)
Mit Berufserfahrung
Wichtig zu wissen
Der Beruf Notar:in bietet sehr gute Perspektiven, weil notarielle Tätigkeiten für viele wichtige Rechtsgeschäfte gesetzlich vorgeschrieben sind und Notar:innen eine zentrale Rolle in der Rechtssicherheit spielen.
Notar:in wirst du in Deutschland in der Regel über ein Jurastudium:
Notar:innen beurkunden und gestalten wichtige Rechtsgeschäfte (z. B. Immobilienkauf, Ehevertrag, Testament, Unternehmensgründung) und sorgen dafür, dass alles rechtssicher, klar und fair abläuft.
Nein. Anwält:innen vertreten die Interessen einer Partei. Notar:innen sind neutral und müssen alle Beteiligten gleichermaßen über Folgen und Risiken informieren.
Über Jurastudium (1. Staatsexamen), Referendariat (2. Staatsexamen) und dann – je nach Bundesland und Notarsystem – über weitere Stationen/Verfahren bis zur Bestellung.
Je nach Bundesland gibt es:
Vor allem Immobilienrecht, Erbrecht, Familienrecht und Gesellschaftsrecht – plus Registerangelegenheiten (Grundbuch/Handelsregister).
Ja. Urkunden, Entwürfe, Belehrungen und Dokumentation sind zentral. Präzise Sprache ist ein Muss.
Viele Termine mit Beteiligten, Entwurf und Prüfung von Urkunden, Beurkundungen, Abstimmung mit Behörden/Registern und Leitung des Notariats mit dem Team.
Notar:innen verdienen meist überdurchschnittlich, aber die Einnahmen hängen stark von Notarsystem, Standort und Geschäftsanfall ab. Während Studium/Referendariat gibt es keine „Ausbildungsvergütung“ wie in dualen Berufen (im Referendariat gibt es eine Unterhaltsbeihilfe).
Er kann anspruchsvoll sein: hohe Verantwortung, Fristen, komplexe Vorgänge und viele Details.