Schlafende Frau mit Büchern
andrea piacquadio / Pexels
Schlafende Frau mit Büchern
6 Tricks, mit denen du dir Energie zurückholst

Keine Power trotz Schlaf?

Wie schaffst du es, im Privatleben und im Job besser zu entspannen? Damit du besser zur Ruhe kommst, haben wir dir hier sechs Tipps zusammengestellt.

Wie schaffst du es, im Privatleben und im Job besser zu entspannen? Damit du besser zur Ruhe kommst, haben wir dir hier sechs Tipps zusammengestellt.

Du hast schon beim Aufstehen keine Energie, kannst im Meeting schwer dein Gähnen unterdrücken und würdest dich am liebsten für ein Nickerchen unter deinen Schreibtisch legen, statt zu arbeiten? Solche Tage haben wir vermutlich alle – vor allem, wenn du die Nacht am Vorabend noch zum Tag gemacht hast. Doch wenn du an einem ganz normalen Morgen öfter schwer aus den Federn kommst, kann das ein Hinweis darauf sein, dass du etwas in deinem Leben ändern solltest. Wir zeigen dir sechs Wege, mit denen du deine Batterien aufladen kannst.

Sitzender Mann
martin sanchez / unsplash
Sitzender Mann

Die Geheimnisse für bessere Erholung

1. Soziale Kontakte ausmisten

Du hast ein aktives Sozialleben? Das ist besonders in unseren Zeiten bewundernswert, kann dich aber jede Menge Energie kosten. Merkst du, dass du öfter ausgelaugt bist, kann es helfen, einmal Bilanz zu ziehen: Welche Freundinnen und Freunde geben dir den von dir eingesetzten Aufwand zurück und wer nimmt im übertragenen (oder wörtlichen) Sinne, kann aber nicht geben? Wer meldet sich im Prinzip nur bei dir, um sich über irgendetwas aufzuregen? Bei Menschen mit einer so negativen Einstellung solltest du über eine Beziehungspause nachdenken oder sie ganz aus deinem Leben verbannen, denn so etwas birgt das Risiko, langfristig auf den eigenen Outlook zum Leben abzufärben.

2. Gedanken eine Pause gönnen

Kreisen deine Gedanken direkt vor dem Einschlafen noch um die Arbeit, deine Beziehung, die nächste Klausur oder andere Dinge, die bei dir Stress auslösen? Das ist potenziell schlecht für deinen Schlaf und damit für deine Erholung. Schreibe deine Gedanken lieber auf, um die praktisch abzulegen und aus deinem Kopf zu verbannen – ein Tagebuch kann dabei ebenso helfen wie ein kleines Notizbuch, indem du deine Gedanken unkoordiniert niederschreibst. Probiere aus, was für dich funktioniert!

Wenn deine Gedanken auch tagsüber ständig abschweifen, wird es Zeit, deinem Gehirn eine wohlverdiente Pause zu gönnen. Setze dir etwa in deiner Tagesroutine ganz bewusst kleine Blöcke ein, in denen du etwas für dich Relaxendes tust. Schau aus dem Fenster, vertritt dir im Büro oder vor der Tür kurz die Beine oder falte eine Origami-Figur – was immer dich entspannt. Im nächsten Moment kannst du dann geistig leicht erfrischt an die nächste Aufgabe herangehen.

3. Sinne entlasten

Du bist nur noch genervt von den Pop-up-Nachrichten auf deinem Handy, der nächsten Teams-Benachrichtigung in der Ecke deines Bildschirms oder deinem überquellenden Postfach? Allein der Wille, zu schwänzen oder der spontane Wunsch, als Einsiedler im Wald nur den Vögeln beim Zwitschern zuzuhören, bringt dich leider nicht viel weiter. Gönne deinen Augen einmal täglich eine Pause und schließe sie für eine Minute ganz bewusst. Auch kann es helfen, sich nicht den ganzen Tag über von Musik beschallen zu lassen – die birgt nämlich die Gefahr, abzulenken und damit die Konzentration weiter zu schwächen. So leidet deine Produktivität und du musst noch härter arbeiten, um aufzuholen. Um dem entgegenzuwirken, suche dir z. B. bei wichtigen Aufgaben auf der Arbeit oder abends im Privaten bewusst Momente der Ruhe.

Mann hält wecker
acharaporn kamornboonyarush / Pexels
Mann hält wecker

4. Kreativ-Akkus aufladen

Schreibst, zeichnest oder musizierst du für dein Leben gerne, aber merkst du gerade, dass dein Kreativ-Akku im Energiesparmodus läuft, ist die Zeit für eine kurze Pause gekommen. Leg Stift und/oder Gitarre weg und mache bewusst etwas ganz anderes – geh vor die Tür, lies ein Buch… und zwar so lange wie nötig. Ein solcher Hiatus kann dir helfen, neue Ideen zu sammeln oder Abstand zu gewinnen.

Diese Art der “geistigen Naherholung” kann auch für den Beruf klappen! Beißt du dir die Zähne an einem Problem aus oder bist du unmotiviert, ist es wahrscheinlich besser, dich für eine Zeit einer alternativen Aufgabe zu widmen und später zurückzukehren.

5. Emotional entspannen

Um dich emotional zu erholen, ist es wichtig, dir bewusst Zeit für dich zu nehmen und dich mit deinen Gefühlen auseinanderzusetzen. Erlaube dir, deine Emotionen anzuerkennen, ohne sie zu verurteilen. Finde Wege, um Stress abzubauen und Entspannung zu fördern, sei es durch Meditation, kreative Aktivitäten oder Zeit in der Natur. Schlechte Angewohnheiten können ebenfalls ein Stressfaktor sein. Nimm dir regelmäßig Momente der Selbstpflege und gib dir die Erlaubnis, mal "Nein" zu sagen, wenn es notwendig ist – vor allem, wenn du sonst eher der Typ “Ja-Sager” bist! Sage nicht jeden Gefallen automatisch zu, sondern überlege gut, welcher Aufwand damit verbunden ist.

6. Genug Schlaf abholen

Last but not least, der wahrscheinlich offensichtlichste Eintrag auf unserer Liste. Genug Schlaf ist mehr als (über-)lebenswichtig und sorgt dafür, dass dein Gehirn alle aufgesaugten Eindrücke des Tages verarbeiten kann – und das viel mehr, als du im ersten Moment glauben würdest. Unsere Gehirne filtern viele Sinneseindrücke, die nicht unmittelbar nützlich sind, einfach aus deiner Wahrnehmung heraus, was aber nicht heißt, dass sie tatsächlich verschwunden sind.

Der Körper im Allgemeinen wird im Schlaf ebenfalls entlastet. Tu dir also etwas Gutes und spare nicht an deiner wichtigsten Quelle der Erholung!

Fazit

Es gibt viele Wege, mit denen du dir etwas Erholung gönnen kannst. Die meisten davon kannst du relativ einfach in deinen Alltag einbauen, indem du altbewährte Routinen aufbrichst, neue Dinge versuchst oder dir Zeit für dich und deine Bedürfnisse nimmst. Probiere es aus!