Die Top- und Flop-Berufe 2019 in Deutschland

Top- und Flop-Berufe mit Ausbildung

Bild Top- und Flop-Berufe mit Ausbildung

Viel verdienen, das klappt nicht in jedem Job. Eine Umfrage zeigt, in welchen Berufen es hohe und niedrige Gehälter gibt. Wenn ihr gut bezahlte Traumjobs bevorzugt, dann lest weiter. Wir stellen euch die gehaltstechnischen Top- und Flop-Berufe 2019 mit Ausbildung und akademischem Abschluss vor!

Top- und Flop-Berufe mit Ausbildung

Wer schnell Geld verdienen und auf eigenen Beinen stehen will, entscheidet sich für eine Ausbildung. Doch nicht immer führt die Lehre in einen lukrativen Job, wie die Top- und Flop-Berufe 2019 zeigen. Demnach sind besonders schlecht bezahlt:

Flop #1: Küchenhilfe. Mit jährlich 21.907 Euro bilden Küchenhilfen das Schlusslicht im Gehaltsvergleich. Generell ist der Verdienst in der Gastronomie- und Dienstleistungsbranche eher bescheiden.

Flop #2: Friseur/Friseurin. Fast jeder nimmt ihre Dienste mehrmals im Jahr in Anspruch, ihr Einkommen fällt dennoch nicht gerade üppig aus: 23.202 Euro im Jahr und damit vorletzter Platz.

Flop #3: Kellner/Kellnerin. Teller tragen, Kleingeld zählen, mit unzufriedenen Kunden herumschlagen, Kellnern ist oft kein leichter Job. Mit 23.619 Euro bewegt sich der Beruf dennoch im unteren Bereich der Gehaltsskala.

Flop #4: Call Center Agent/Agentin. Sie beantworten alle Fragen und haben bei Problemen ein offenes Ohr: Call Center Agents. Für ihren Dienst am Telefon verdienen sie 25.200 Euro jährlich.

Flop #5: Rezeptionist/Rezeptionistin. Kaum mehr Gehalt gibt es am Empfang: insgesamt 25.372 Euro im Jahr.

 

Das sind die Top- und Flop-Berufe 2019 in Deutschland / Foto: sebastian pociecha / unsplash

Das sind die Top- und Flop-Berufe 2019 in Deutschland / Foto: sebastian pociecha / unsplash

Gute Verdienstchancen gibt es hingegen in diesen Berufen mit Ausbildung:

Top #1: Regionalverkaufsleiter/Regionalverkaufsleiterin. Kein akademischer Abschluss nötig und doch ein extrem gutes Gehalt von 73.053 Euro im Jahr - das gibt es in der Regionalverkaufsleitung.

Top #2: Pharma-Referent/Pharma-Referentin. Der Job in der Pharmabranche zählt zu den lukrativsten für Nicht-Akademiker, 68.558 Euro Jahresgehalt winken.

Top #3: SAP-Berater/SAP-Beraterin. Wer die Software im Schlaf beherrscht, kann ein beachtliches Jahresgehalt in Höhe von 64.909 Euro einfahren.

Top #4: Filialleiter/Filialleiterin in der Bank. Um eine Bank zu leiten, braucht es keinen Hochschulabschluss. Das Gehalt (64.737 Euro) kann sich dafür sehen lassen.

Top #5: (Key) Account-Manager/(Key) Account-Managerin. Bei dem Job im Vertrieb lässt sich mit jährlich 61.019 Euro ebenfalls ein hohes Einkommen erzielen.

Top- und Flop-Berufe für Akademiker

Das Studium gilt als Investition in die Zukunft. Doch nicht jeder Job ist die langen Jahre im Hörsaal wirklich wert, dies zeigen die Top- und Flop-Berufe 2019.

Flop #1: Grafiker/Grafikerin. Mit nur 34.194 Euro pro Jahr bilden Grafiker das Schlusslicht der Gehaltsliste für Akademiker-Berufe.

Flop #2: Webdesigner/Webdesignerin. Auch im kreativen Bereich Webdesign ist der Verdienst nicht besonders üppig: 36.885 Euro pro Jahr sind üblich.

Flop #3: Pädagogen. Erzieher und Erzieherinnen haben oft keinen leichten Job und verdienen dennoch nur 38.236 jährlich.

Flop #4: Kulturmanager/Kulturmanagerin. Im Kulturmanagement organisiert man Ausstellungen und Events, der abwechslungsreiche Job hat ein Jahresgehalt in Höhe von 39.814 Euro zu bieten.

Flop #5: Architekt/Architektin. Die Planer und Bauer bringen 41.497 Euro pro Jahr nach Hause.

Ein lukratives Gehalt gibt es hingegen in diesen Berufen mit akademischem Abschluss:

Top #1: Oberarzt/Oberärztin. Wer den Top-Job im Krankenhaus ergattert, kann sich über 117.545 Euro jährlich freuen.

Top #2: Fondsmanager/Fondsmanagerin. Im Fondsmanagement haben sie täglich mit Zahlen und Wahrscheinlichkeiten zu tun, ob sie ihre eigenen 86.434 Euro Jahresgehalt wohl gewinnbringend anlegen können?

Top #3: (Key) Account-Manager/(Key) Account-Managerin. In die höchste Stufe des Vertriebs wollen manche Firmen nur Akademiker einstellen. Dann lockt ein Gehalt von 81.104 Euro.

Top #4: Facharzt/Fachärztin. Der Weg in den Beruf ist lang, macht sich aber bezahlt: 80.537 Euro pro Jahr verdienen Fachärzte.

Top #5: Vertriebssteuerung. Als Verkaufsleiter oder Verkaufsleiterin gibt es 78.704 Euro jährlich.

Wie kommen die Ergebnisse zustande?

Für die Top- und Flop-Berufe 2019 wurden 492.171 Gehaltsangaben der letzten zwölf Monate (bei gehalt.de, gehaltsvergleich.com, Compensation Partner) ausgewertet. Alle Jobs waren ohne Personalverantwortung, die Angaben beziehen sich auf den Median. Daraus wurde die Liste der bestbezahlten und der am schlechtesten vergüteten Berufe 2019 für Akademiker und Nichtakademiker, für den Gehaltsatlas 2019 zusammengestellt.

Fazit

Wer gut verdienen will, sollte sich den Beruf genau aussuchen. Denn nicht in allen Jobs steht ein hohes Gehalt auf dem Lohnzettel. Allerdings kann das Einstiegsgehalt nach dem Studium oder der Ausbildung geringer sein, als die Durchschnittswerte. Dennoch entlarvt die Umfrage, welches die Top- und Flop-Berufe 2019 für Akademiker und Nichtakademiker sind.

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