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AUF DEM WEG ZUM TEAMLEITER?

Mit diesen Skills schaffst du es!

Foto: negative space woman model sunglasses bar coffee ipad tablet chevanon photography
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Die Position als Teamleiter ist oft der erste Meilenstein auf dem Weg zur Führungskraft. Doch für den Job braucht es ein gewisses Fingerspitzengefühl. Wir verraten dir, welche Fähigkeiten unabdingbar sind und was du lieber vermeiden solltest, wenn du ein guter Teamleiter werden willst!

Was ist der Unterschied zwischen Teamleiter und Abteilungsleiter?

Ein Teamleiter führt ein kleineres Team und ist dem Abteilungsleiter unterstellt. Der Abteilungsleiter steht in der Hierarchie etwas weiter oben und hat die gesamte Abteilung unter sich.

Teamleiter werden – Schritt für Schritt in die Führungsriege / Foto: negative space taking notes work from home

Teamleiter werden – Schritt für Schritt in die Führungsriege / Foto: negative space taking notes work from home

Was ist die Aufgabe eines Teamleiters? Und welche Fähigkeiten braucht er?

Als Teamleiter koordinierst du den Einsatz und die Qualität der Arbeit deines Teams. Dafür brauchst du diverse fachliche und soziale Kompetenzen. Wenn du Teamleiter werden willst, kannst du das fast in jedem Alter schaffen. Denn die Voraussetzungen lassen sich unabhängig vom Alter erfüllen. Dennoch sind Teamleiter unter 30 Jahren eher die Ausnahme.

Teamleiter werden – folgende Eigenschaften solltest du mitbringen:

  • Analysefähigkeit
  • Empathie
  • Flexibilität
  • Improvisationstalent
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Offenheit
  • Organisationstalent
  • Selbstständigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Verhandlungsgeschick

Was sind meine Aufgaben als Teamleiter?

#1: Aufgaben delegieren

Teil deines Jobs ist es, an jedes Teammitglied Aufgaben zu delegieren, die den Kompetenzen und Stärken der Person entsprechen.

#2: Bereiche koordinieren

Als Teamleiter beschaffst du Arbeitsmittel, vereinbarst Termine, legst Deadlines fest und überwachst den Fortschritt der Arbeit im Team. Wer Teamleiter werden möchte, braucht ein ausgeprägtes Organisationstalent und eine gewisse Improvisationsgabe, um alles mühelos so zu koordinieren, dass die Arbeit reibungslos läuft. 

#3: Teammitglieder betreuen und motivieren

Ein guter Leiter sieht nicht nur das Team als Ganzes, sondern hat jeden Einzelnen im Blick. So kann er jedes Teammitglied individuell betreuen und motivieren. Respekt und Wertschätzung stehen dabei an oberster Stelle. Denn wer sich wertgeschätzt fühlt, hängt sich bei der Arbeit richtig rein.

#4: Kommunikation fördern

Ohne Kommunikation läuft nichts. Absprachen, Diskussionen, Fragen und Antworten sind es, die einem Team helfen, effizient und lösungsorientiert zu arbeiten. Ein Teamleiter fördert und moderiert in bestimmten Situationen diese Kommunikation. Zudem gehört es als Teamleiter zu deinen Aufgaben, im Dialog mit der Chefetage zu bleiben, um die Ergebnisse eurer Teamarbeit zu präsentieren und die Interessen deines Teams zu vertreten.

#5: Konflikte lösen

Auch das beste Team kommt um gelegentliche Konflikte nicht herum. Du bist eine Art Streitschlichter.

#6: Verantwortung übernehmen

Teamleiter streichen nicht nur Lob für gute Arbeitsergebnisse ein, sondern stehen für eventuelle Fehler der Teammitglieder gerade. Als Leiter musst du gegenüber Kunden oder der Chefetage in solchen Situationen die Verantwortung übernehmen. 

Was macht eine gute Teamleitung aus?

Ein guter Teamleiter benötigt viele soziale Kompetenzen. Die folgenden vier Kompetenzen sollte eine gute Teamleitung auf jeden Fall mitbringen:

  1. Wenn du ein guter Teamleader werden möchtest, ist es wichtig, dass du ein Gespür für Fairness hast. Du musst alle Mitarbeiter gleichbehandeln und gerecht sein. Ungerechtigkeit wirkt sich ungünstig auf die Performance deines Teams aus. Du musst beispielsweise Mobbing komplett unterbinden und darfst dich auf keinen Fall selbst über einzelne Mitarbeiter lustig machen oder diese herablassend behandeln. Wenn der Teamleiter solch ein Verhalten duldet oder sich gar selbst so verhält, wird die Arbeitsatmosphäre toxisch.
  2. Du musst durch Anwesenheit glänzen, nicht durch Abwesenheit. Ja, es ist anstrengend, der Ansprechpartner für alle Belange deines Teams zu sein, aber das ist dein Job. Du musst für alles und jeden ein offenes Ohr haben und die Fäden in der Hand halten. Um das zu können, musst du präsent sein. Achte darauf, dass du viel und regelmäßig Kontakt zu allen Teammitgliedern hast. Im besten Fall arbeitet ihr alle am gleichen Ort.
  3. Mehr Erfahrung zu haben, kann ein Vorteil für dich sein. Nun wird natürlich niemand mit Erfahrung als Führungskraft geboren. Erfahrungen müssen wir im Laufe unseres Lebens und Berufslebens erst einmal sammeln. Mitarbeiter unter 30 werden selten zu Teamleitern ernannt. Also etwas mehr Erfahrung kann nicht schaden, wenn du eine Führungsposition anstrebst.
  4. Selbstvertrauen hilft dir, ein guter Teamleiter zu werden. Selbstvertrauen hilft auch deinem Team. Wenn du Selbstvertrauen ausstrahlst, kann dein Team seine Stärken besser einsetzen. Selbstvertrauen fördert die Kreativität und macht produktiver. Kommen on top Vertrauen, Respekt und Loyalität, steht einer erfolgreichen Teamarbeit nichts mehr im Weg.

Ein guter Teamleiter werden: Diese Fehler solltest du vermeiden

Kein(e) Lob, Respekt oder Wertschätzung äußern
Teamleiter werden geschätzt, wenn sie eine gute Atmosphäre im Team etablieren. Dann arbeiten alle besser und engagierter. 

Versprechen nicht einhalten
Dein Team verlässt sich auf dich. Werden die Teammitglieder von leeren Versprechen enttäuscht, geht der Respekt flöten und die Arbeitsqualität leidet.

Bei allen Pausengesprächen dabei sein wollen
Auch ein junger Teamleiter ist eine Respektsperson und wird nicht mehr bei allen Teamaktivitäten einbezogen.

Eigenen Stempel aufdrücken wollen
Bereits nach kurzer Zeit eingespielte Abläufe im Team zu verändern, kann zu Missmut führen. Besser ist es, vorerst alles wie gewohnt weiterlaufen zu lassen und die Teammitglieder langsam für deine Ideen zu begeistern.

Personaldaten der Teammitglieder persönlich nehmen
Als junger Teamleiter hast du vielleicht ältere Fachkräfte im Team, die mehr verdienen als du selbst. Damit musst du umgehen lernen.

Was ist der Unterschied zwischen Teamleiter und Abteilungsleiter? Foto: ruthson zimmerman / unsplash

Was ist der Unterschied zwischen Teamleiter und Abteilungsleiter? Foto: ruthson zimmerman / unsplash

Was darf ein Teamleiter nicht?

Du übernimmst die Führung eines Teams und willst diesen Job unbedingt gut machen? Was sollte ein Teamleiter nicht machen, damit die Führung des Teams gelingt? Du solltest beispielsweise nicht allzu egoistisch sein. Hast du gemeinsam mit deinem Team ein Projekt erfolgreich beendet, ist das eine Teamleistung. Du musst dich nicht demonstrativ aufs Siegertreppchen stellen und die Sektflasche köpfen.

Manche Teamleiter sind zu kontrollierend. Sie lassen ihrem Team keinen Handlungsspielraum, wollen jeden Schritt selbst bestimmen, mischen sich überall ein und verlangsamen so den Prozess. Ihr seid ein Team, weil es mehrere Köpfe braucht, um ein Projekt zu erledigen. Trau deinen Teammitgliedern ruhig etwas zu. Im Ernstfall kann dein Team immer zu dir kommen.

Auch wenn du ein gutes Team hast, passieren hin und wieder Fehler. Fehlentscheidungen gehören zum Arbeitsprozess und lassen sich nie ganz vermeiden. Darum gilt: Immer lösungsorientiert denken und nicht nach einem Sündenbock suchen.

Wie viel verdient man als Teamleiter?

Du fragst, wie viel man als Teamleiter eigentlich verdient? Die Frage nach dem Gehalt eines Teamleiters lässt sich schwer pauschal beantworten. Es gibt von Unternehmen zu Unternehmen sowie von Branche zu Branche sehr große Unterschiede. Die durchschnittlichen Gehälter für Teamleiter können sich grob zwischen 2.700 und 5.600 Euro bewegen. Man kann davon ausgehen, dass das Gehalt eines Teamleiters in größeren Unternehmen sowie lukrativeren Branchen höher ausfällt. Außerdem steigt das Gehalt mit zunehmender Personalverantwortung.

Warum will ich Teamleiter werden?

Vielleicht beschäftigst du dich schon länger mit den Aufstiegsmöglichkeiten im Job und fragst dich, warum will ich eigentlich Teamleiter werden? Oder hast du vor, dich gezielt auf die Stelle des Teamleiters zu bewerben beziehungsweise deinen Boss auf eine Beförderung zum Teamleiter anzusprechen? Egal, wie genau deine Ziele aussehen, auf die Frage nach dem "Warum" solltest du eine passende Antwort haben.

Teamleitern wird in ihrem Job einiges abverlangt. Sie müssen in unterschiedliche Rollen schlüpfen und sind mal Chef, mal Teammitglied, mal Mediator, mal Organisator und sie haben immer eine Vorbildfunktion. Bist du bereit, dich einer solchen Herausforderung zu stellen? Bringst du die Grundvoraussetzungen wie Empathie mit und traust du dir eine Führungsrolle zu? Wenn das so ist, dann brauchst du jetzt schlüssige Argumente, warum genau du der richtige Kandidat für die Position des Teamleiters bist. So gehst du vor:

  • Im ersten Schritt schreibst du auf, welche Führungsqualitäten du hast.
  • Im nächsten Schritt suchst du nach Beispielen aus deinem beruflichen oder deinem privaten Alltag, die diese Führungsqualitäten demonstrieren. Vielleicht konntest du dank deiner Empathie einen Konflikt zwischen Kollegen lösen oder einen unsicheren Deal an Land ziehen.
  • Im Idealfall konntest du bereits Erfahrungen in der Mitarbeiterführung sammeln. Du warst Teamleiter oder Projektleiter? Das sind wichtige Fakten.

Wenn du Fakten zu deiner Eignung als Führungsperson gesammelt hast, darfst du jetzt über deine persönliche Motivation sprechen. Warum möchtest du Teamleiter werden? Dass du einfach mehr Geld verdienen und einfach mehr Macht haben möchtest, sind keine optimalen Antworten. Besser du schilderst, was dich motiviert. Du hattest vielleicht einmal als Krankheitsvertretung die Möglichkeit, in die Führungsrolle zu schlüpfen und hast gemerkt, wie sehr dir das liegt. Zeige deinem Gegenüber, dass du dich für die Unternehmenskultur und die Unternehmensziele mit deinem zukünftigen Team einsetzen möchtest.

Fazit

Als Teamleiter bist du die Schnittstelle, an der alle Fäden zusammenlaufen. Um den Job gut zu machen, brauchst du diverse fachliche und soziale Kompetenzen. Für frisch gebackene Leiter kann es einige Zeit dauern, in die Rolle hineinzuwachsen. Dennoch ist es ein erfüllender Job, der oft ein Zwischenstopp auf dem Weg in die Führungsebene darstellt.

 

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