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Passives Einkommen?

So bessert ihr eure Finanzen nebenbei auf!

Foto: jeremy mcknight / unsplash
Foto: jeremy mcknight / unsplash

Viele ältere Schüler und insbesondere Studenten kennen es: Das Haushaltsbudget ist knapp, das Lernen lässt aber kaum Spielraum für einen festen Nebenjob. Ein passives Einkommen schafft in dieser Situation Abhilfe: Ihr verzeichnet Einnahmen, ohne zu fixen Terminen arbeiten zu müssen. Diese Art der Einkünfte ist für alle ideal, die angesichts eines dichten Terminkalenders und vieler Verpflichtungen keiner geregelten Nebentätigkeit nachgehen können.

Was ist ein passives Einkommen?

Zu Beginn wollen wir ein eventuell existierendes Missverständnis ausräumen: Unseriöse Anbieter werben mit dem Begriff des passiven Einkommens und behaupten, dass ihr ohne eigenes Zutun Geld verdienen könnt. Hierbei handelt es sich um Betrüger, die von euch meist eine angebliche Startinvestition wollen oder Risiken verschweigen. Wir meinen mit der Bezeichnung "passives Einkommen" alle Einkünfte, die ihr über längere Zeiträume unabhängig von konkreten Arbeitsstunden erhaltet. Ein Beispiel macht das deutlich: Ihr schreibt einmalig ein E-Book, in den folgenden Monaten und Jahren verbucht ihr durch den Verkauf ein passives Einkommen.

Diese und viele weitere Einnahmequellen beruhen auf eurem einmaligen oder unregelmäßigen Engagement, ihr entgeht dem Korsett fester Arbeitszeiten. So können Schüler und Studenten diese Tätigkeiten perfekt mit der Berufsschule oder der Uni vereinbaren. Es gibt ein breites Angebot an Möglichkeiten. Zum Teil reicht wie bei einem E-Book ein konzentriertes Arbeiten über mehrere Stunden beziehungsweise Tage, zum Teil solltet ihr wie bei einem Blog gelegentlich Zeit aufwenden. Einen Vorteil hat jedes passive Einkommen: Ihr sichert euch an Höchstmaß an Flexibilität!

Passives Einkommen: So bessert ihr eure Finanzen nebenbei auf! Foto: chronis yan / unsplash

Passives Einkommen: So bessert ihr eure Finanzen nebenbei auf! Foto: chronis yan / unsplash

Dauerhaft Einkünfte erzielen: vielfältige Optionen zur Auswahl

Zahlreiche flexible Einnahmequellen hängen unmittelbar mit dem Internet zusammen. Die Digitalisierung bietet viele Chancen, das zeit- und ortsunabhängige Geldverdienen gehört dazu. Zunehmend verlagern sich Umsätze in das Web, entsprechend entstehen in rasanter Geschwindigkeit neue Verdienstquellen. Typische Beispiele sind:

  • Affiliate-Marketing
  • Verkauf von E-Books
  • Werbeeinnahmen mit YouTube und Co.
  • Programmierung von Apps
  • digitale Plattformen für Fotos

Vor allem Studierende können ihr bisher erlerntes Wissen im Studium für ein passives Einkommen einsetzen. Expertise in bestimmten Fachbereichen zahlt sich aus, zum Beispiel beim Betreiben eines eigenen Blogs mit Werbelinks.

Wir präsentieren euch fünf bewährte Methoden, mit denen ihr eure finanziellen Spielräume erweitert:

1. Affiliate-Marketing: Werbeeinnahmen mit dem eigenen Blog

Beim Affiliate-Marketing erhalten Betreiber von Blogs und Homepages Vergütungen für Werbelinks. Gewöhnlich bezahlen die Werbetreibenden Provisionen, dieses Modell nennt sich Pay-per-Sale. Wenn ein User auf einen Link auf eurer Seite klickt und in einem Onlineshop Umsätze generiert, profitiert ihr von einer prozentualen Beteiligung oder einer Pauschalvergütung. Bei dem Modell Pay-per-Lead genügt es, wenn Besucher auf der Zielseite einen Newsletter abonnieren oder eine ähnliche Aktion durchführen.

Wichtig: Ihr braucht für euren Blog ein attraktives Thema, das Nutzer interessiert. Bestenfalls besteht bei dieser Thematik wenig Konkurrenz, Nischenthemen eignen sich für Einsteiger besonders. Gezielte Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung sorgen für hohe Besucherzahlen und erhöhen die Umsatzchancen.

2. Umfassendes E-Book formulieren und verkaufen

Ihr kennt euch bei einem interessanten Thema gut aus und seid in der Lage, lesenswerte Texte zu verfassen? Dann empfiehlt sich ein E-Book als passives Einkommen. Formuliert dieses E-Book, bringt es in eine ansprechende Form und veröffentlicht es anschließend! Bietet ihr den Download gegen Gebühr an, winken euch über lange Zeiträume Einnahmen. Grundsätzlich könnt ihr zu allem ein E-Book schreiben, bestenfalls handelt es sich um einen Ratgeber. Die Erfahrung zeigt, dass User bei einem konkreten Bedarf an Beratung am ehesten Geld ausgeben.

3. YouTube-Videos produzieren und dauerhaft profitieren

Auch mit dem Produzieren von Videos könnt ihr euch ein willkommenes passives Einkommen sichern. Die Inhalte müssen das Interesse möglichst vieler User wecken, neben beratenden Videos verzeichnen unterhaltsame Inhalte hohe Klickraten. Geld verdient ihr mit Werbung. Für jede eingeblendete Werbung nehmt ihr einen bestimmten Betrag ein, gewöhnlich zahlt YouTube pro Klick wenige Cents. In der Masse summiert sich das zu ansprechenden Einkünften. Eine Spezialform ist das Influencer-Marketing. Als Hauptperson der Videos bewerbt ihr offen oder versteckt Marken, Produkte und Dienstleistungen, dafür zahlen Unternehmen teilweise hohe Vergütungen!

4. App programmieren und Geld verdienen

Ihr seid technisch versiert und könnt Apps programmieren? Wenn eure App einen relevanten Mehrwert hat und ihr in eine Marktlücke stößt, ist ein enormes passives Einkommen möglich. Denkt bei der Programmierung an rechtliche Bestimmungen wie den Datenschutz, so meidet ihr mögliche juristische Probleme. Einnahmen generiert ihr auf drei unterschiedlichen Wegen:

  • Verkauf der App an User
  • Werbung in der App
  • Veräußerung der gesamten App an ein interessiertes Unternehmen
     

5. Fotografieren: So erzielt ihr mit eurem Hobby Einnahmen

Wenn ihr gerne mit eurer Fotokamera die Welt entdeckt, könnt ihr damit euer Budget aufstocken. Im Internet existieren mehrere Plattformen, auf denen Fotografen ihre Werke gegen Entgelt zur Nutzung überlassen. Unter anderem Werbeagenturen und Betreiber von Homepages greifen auf diese Angebote zurück. Je nach Qualität und Kreativität deiner Bilder sowie den jeweiligen Nutzungsrechten nehmt ihr Geld ein.

Dauerhaft Einkünfte erzielen: vielfältige Optionen zur Auswahl / Foto: kelly sikkema / unsplash

Dauerhaft Einkünfte erzielen: vielfältige Optionen zur Auswahl / Foto: kelly sikkema / unsplash

Passives Einkommen: Bleibt realistisch!

Die Digitalisierung demokratisiert die Verdienstmöglichkeiten im Internet. Heutzutage ist es zum Beispiel einfach, einen eigenen Blog zu eröffnen und über Affiliate-Marketing-Plattformen Werbeeinnahmen zu generieren. Erwartet aber keinen Reichtum über Nacht, lasst euch nicht von unseriösen Angeboten blenden! Die meisten Schüler und Studierenden freuen sich über einen hilfreichen Nebenverdienst, dem ein gewisser Aufwand wie beim E-Book-Schreiben oder App-Programmieren vorausgeht. Die Flexibilität und die dauerhaften Einnahmen auch nach Abschluss der Arbeit sind die wesentlichen Vorzüge bei einem passiven Einkommen!

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