Top 3 Jobs mit der besten und der schlechtesten Work-Life-Balance

Balance zwischen Arbeit und Leben: Tops und Flops der Jobwelt

Bild Balance zwischen Arbeit und Leben: Tops und Flops der Jobwelt

Für eure Generation ist die Work-Life-Balance eines der wichtigsten Kriterien bei der Jobwahl, das zeigen mehrere Studien. Hinter dem englischen Begriff verbirgt sich im Prinzip, wie sich Job und Privatleben zueinander verhalten. Dort wo für jeden Mitarbeiter ein passendes Arbeitsplatzkonzept besteht (beispielsweise flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Option, Vertrauensarbeitszeit), um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben mit Rücksicht auf gesundheitliche, familiäre, kulturelle oder soziale Erfordernisse zu erreichen, und wo die Grenze zwischen Privat- und Arbeitsleben respektiert wird, ist eine gute Work-Life-Balance möglich. Nach Feierabend könnt ihr die Arbeit quasi vergessen, abschalten und euch regenerieren. Ist die Grenze hingegen fließend, endet die Arbeit nie so richtig, müsst ihr ständig erreichbar sein oder schwappen Aufgaben in die Freizeit über, herrscht eine schlechte Work-Life-Balance. Und der Stresspegel steigt. Aus Stress und dem Gefühl von Überarbeitung können mit der Zeit Erkrankungen wie Burn-out oder Depression entstehen.

 

Top 3 Jobs mit der besten und der schlechtesten Work-Life-Balance / Foto: andrew neel / unsplash

Top 3 Jobs mit der besten und der schlechtesten Work-Life-Balance / Foto: andrew neel / unsplash

Balance zwischen Arbeit und Leben: Tops und Flops der Jobwelt

Die Arbeit scheint bei einigen Jobs nie zu enden, während andere Jobs sich leicht ins Leben integrieren lassen. Hier sind jeweils drei Beispiele mit guter und schlechter Work-Life-Balance.

Gute Work-Life-Balance: Aktuar/in

Die Zahlenjongleure berechnen komplexe Mathe-Modelle für Versicherungen und Banken, um Beiträge und Tarife zu ermitteln und so die Liquidität des Unternehmens zu sichern. Die Arbeit ist so komplex, dass sie nie in die Freizeit übergeht. Schaltet sich der Computer aus und geht die Bürotür zu, macht der Job tatsächlich Pause. Der Beruf hat nicht nur die beste Work-Life-Balance, sondern auch ein ansehnliches Einstiegsgehalt von 60.000 Euro zu bieten.

Gute Work-Life-Balance: Laborassistent/in

Die Arbeit im Labor lässt sich aus Gründen der öffentlichen Gesundheit nicht mit nach Hause nehmen. Zudem gibt es viele Teilzeit-Möglichkeiten für Laborfachkräfte. Beides gute Voraussetzungen für die beste Work-Life-Balance.

Gute Work-Life-Balance: Handwerk

Das Handwerk ist einer der Bereiche, in denen Arbeitszeit und Freizeit nicht verschmelzen und flexible Arbeitszeiten möglich sind - zwei Faktoren, um die beste Work-Life-Balance zu erreichen. Über volle Auftragsbücher freut man sich zwar als Handwerker/in, doch in keiner Branche wird ein kaltes Feierabendbier so gefeiert wie im Handwerk.

Schlechte Work-Life-Balance: Marketing und PR-Jobs

In der Marketing- und PR-Branche rumort es auch nach der Regelarbeitszeit weiter. Schließlich müssen neue Kampagnen ersonnen, Kundenkontakte gepflegt und Launch-Deadlines eingehalten werden. Um in der Branche langfristig mitzuhalten, muss man nicht nur kreativ, sondern auch viel präsent sein.

Schlechte Work-Life-Balance: Sozialarbeiter/in

Als Sozialarbeiter/in oder Streetworker/in fällt es oftmals nicht leicht, die Arbeit liegen zu lassen, schließlich ist man oft die einzige Anlaufstelle für hilfsbedürftige Menschen in schwierigen Situationen. Und auch nach Feierabend bleiben harte Fälle im Gedächtnis.

Schlechte Work-Life-Balance: Start-up-Gründer/in

Ständige Anrufe auf dem Smartphone, etliche E-Mails und zwischendurch WhatsApp Chats. Als Start-up-Gründer/in gehört ständige Erreichbarkeit dazu. Die permanente Kommunikation ist einer der größten Stressfaktoren der heutigen Zeit. Und weil man nach Feierabend am Growth-Mindset arbeitet und neue Marketing-Funnel aufsetzt, dringt das Arbeitsleben immer weiter ins Privatleben vor.

Fazit

Wenn das Gleichgewicht zwischen Leben und Job nicht stimmt, leidet einerseits die Qualität der Arbeit, anderseits besteht das Risiko, dass Erkrankungen entstehen. Ein Job mit guter Work-Life-Balance bedeutet, dass ihr eure Leistung voll erbringen könnt, ohne auszubrennen. Ihr habt jedes Recht, Ansprüche an eure Arbeitsstelle zu stellen und eine bessere, wenn nicht sogar die beste Work-Life-Balance zu fordern.
 

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