Was du als Berufseinsteiger:in unbedingt wissen solltest
Du suchst Orientierung im Berufsleben? Diese Festanstellung Definition erklärt Rechte, Pflichten und Vertragsarten und zeigt, worauf es im Job ankommt.
Du suchst Orientierung im Berufsleben? Diese Festanstellung Definition erklärt Rechte, Pflichten und Vertragsarten und zeigt, worauf es im Job ankommt.
Du hast dein Studium, deine Ausbildung oder mehrere berufliche Stationen hinter dir und suchst jetzt nach einer verlässlichen Perspektive? In diesem Ratgeber bekommst du eine verständliche Festanstellung Definition und erfährst, welche Rechte und Pflichten mit einer Festanstellung verbunden sind. Außerdem zeigen wir dir, wie Probezeit, Teilzeit und befristete Arbeitsverträge einzuordnen sind.
Wenn Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen von Festanstellung sprechen, meinen sie in der Regel ein unbefristetes, sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis mit schriftlichem Arbeitsvertrag. Kurz: Du arbeitest regelmäßig für ein Unternehmen, bekommst ein festes Gehalt und der Vertrag läuft nicht automatisch zu einem bestimmten Datum aus.
Typische Merkmale einer Festanstellung:
Wichtig: Viele setzen Festanstellung mit unbefristet gleich. Im Alltag passiert das häufig, juristisch existieren aber auch befristete Festanstellungen, wenn alle anderen Merkmale eines „normalen“ Arbeitsverhältnisses vorliegen.
Im Alltag hörst du beide Begriffe. Für die Definition von Festanstellung gilt:
Wenn du Bewerbungen schreibst oder im Arbeitsvertrag verhandeln willst, nutzt du besser den Begriff „Festanstellung“. Einen Überblick zum Thema Vertrag findest du im Ratgeber „Arbeitsvertrag verhandeln“
Um zu verstehen, was eine Festanstellung ausmacht, hilft der Vergleich mit anderen Modellen:
Mehr zu Praktika und Einstiegsmöglichkeiten findest du in der Rubrik Bewerbung fürs Praktikum.
Viele fragen sich: „Ist eine Festanstellung immer unbefristet?“ Die ehrliche Antwort: meistens, aber nicht zwingend.
Bei einer befristeten Festanstellung gelten für dich:
Du genießt also viele Rechte einer regulären Festanstellung, nur die Laufzeit ist begrenzt. Gerade nach der Ausbildung oder dem Studium starten viele über einen befristeten Job in einem Unternehmen. Wie du Einschätzungen zu Karrierewegen triffst, zeigt dir auch der Ratgeber „Beruflich neu orientieren“.
Viele verwechseln „Vollzeit“ mit „Festanstellung“. Das sind zwei unterschiedliche Dinge:
Du kannst also:
Zur Frage „Festanstellung wie viele Stunden?“: Vollzeit startet in vielen Branchen bei 38 bis 40 Stunden pro Woche. Teilzeit liegt darunter. Einen Überblick über Arbeitszeitmodelle bietet dir der Beitrag „Ab wann arbeitest du Vollzeit?“.
Fast jeder unbefristete Vertrag enthält eine Probezeit. Sie dient dazu, dass beide Seiten testen, ob der Job passt.
Typische Punkte bei Festanstellung und Probezeit:
Viele Arbeitgeber:innen verlängern die Probezeit nicht, sondern entscheiden innerhalb dieser Zeit, ob du langfristig bleibst. Für dich heißt das: Zeig, was du kannst, nutze Feedbackgespräche und frag aktiv nach Erwartungen. Tipps zu Feedback und Gesprächen findest du im Artikel „Feedbackgespräche vorbereiten“.
Die Definition von Festanstellung hängt stark mit deinen Rechten zusammen. Als Arbeitnehmer:in profitierst du von vielen Schutzmechanismen:
Nach einer gewissen Betriebszugehörigkeit und abhängig von der Unternehmensgröße greift der gesetzliche Kündigungsschutz. Das bedeutet: Arbeitgeber:innen brauchen einen sozial gerechtfertigten Grund, z. B. betriebsbedingte Gründe oder stark mangelnde Leistung.
Dein Arbeitgeber meldet dich bei den Kassen an und zahlt gemeinsam mit dir Beiträge zu:
Dadurch sicherst du dir später beispielsweise Ansprüche auf Arbeitslosengeld und Rente.
Wie du in Gehaltsfragen selbstbewusster auftrittst, lernst du im Ratgeber „Gehaltsvorstellung richtig formulieren“
Zu einer vollständigen Festanstellung gehören auch deine Pflichten. Mit dem Vertrag übernimmst du Verantwortung:
Was bei Themen wie Krankmeldung oder unentschuldigtem Fernbleiben passieren kann, erklärt der Beitrag „Arbeit schwänzen: Diese Folgen drohen“.
Viele junge Arbeitnehmer:innen schwanken zwischen Praktika, Freelancing, befristeten Jobs und Festanstellung. Ein unbefristeter Vertrag bringt klare Pluspunkte:
Natürlich ziehen manche Freelancing oder Projektarbeit vor, wenn sie maximale Flexibilität wollen. Wenn du Karrierestart, Stabilität und regelmäßiges Einkommen suchst, passt eine Festanstellung allerdings meist deutlich besser.
Gerade wenn du dich international bewirbst oder deinen Lebenslauf optimierst, brauchst du die richtigen Begriffe:
Wie du Informationen wie Sprachlevel sauber im CV darstellst, erfährst du im Beitrag „Sprachlevel im Lebenslauf präsentieren“.
Viele Leser:innen von bigKARRIERE stehen an der Schwelle zwischen Studium, Ausbildung und erster fester Stelle. Einige Strategien helfen dir:
Eine Festanstellung bedeutet, dass du mit einem Unternehmen einen festen Arbeitsvertrag abschließt, in der Regel unbefristet und sozialversicherungspflichtig. Du arbeitest regelmäßig für denselben Arbeitgeber, bekommst ein festes Gehalt und profitierst von Rechten wie Kündigungsschutz, Urlaub und Lohnfortzahlung. Die Festanstellung Definition grenzt sich damit von Minijobs, Freelancing und kurzfristigen Aushilfsjobs ab.
Unter einer Festanstellung versteht man ein dauerhaft angelegtes Arbeitsverhältnis mit klar geregelter Arbeitszeit, festem Einkommen und Einbindung in die Sozialversicherungssysteme. Ob du in Vollzeit oder als Festanstellung in Teilzeit arbeitest, spielt für die Definition keine Rolle. Wichtig ist, dass ein Arbeitsvertrag besteht und du als Arbeitnehmer:in rechtlich geschützt bist.
Im Alltag nutzen viele die Festanstellung als Synonym für einen unbefristeten Job. Juristisch existiert allerdings auch die befristete Festanstellung, zum Beispiel ein Vertrag über ein Jahr mit allen Rechten wie Sozialversicherung, Urlaub und Entgeltfortzahlung. Du erkennst am Vertrag, ob deine Festanstellung befristet oder unbefristet ist.
Vollzeit beschreibt den Umfang deiner Arbeitsstunden, Festanstellung die Art deines Arbeitsverhältnisses. Du kannst eine Festanstellung in Vollzeit haben, etwa 40 Stunden pro Woche, oder eine Festanstellung in Teilzeit, z. B. 20 oder 30 Stunden pro Woche. Die Festanstellung hängt nicht von der Stundenzahl ab, sondern von Vertrag, Dauer und Sozialversicherung.
Zu den typischen Vorteilen einer Festanstellung zählen Planungssicherheit, regelmäßiges Gehalt, soziale Absicherung, Kündigungsschutz und bessere Chancen auf Kredite oder Wohnungen. Außerdem baut sich in einer unbefristeten Festanstellung leichter eine langfristige Karriere im Unternehmen auf, weil du dich Schritt für Schritt weiterentwickelst und Verantwortung übernimmst.
Ja. Eine Festanstellung in Teilzeit kombiniert alle Merkmale der Festanstellung – fester Vertrag, Sozialversicherung, Kündigungsschutz – mit einer verringerten Stundenzahl. Wer z. B. 25 statt 40 Stunden pro Woche arbeitet, hat trotzdem eine Festanstellung Teilzeit, oft mit denselben Rechten, nur anteilig beim Gehalt und Urlaub.
Für Bewerbungen im Ausland schreibst du „permanent position“ oder „permanent employment“, um deine Festanstellung zu beschreiben. Wenn du genauer wirst, ergänzt du „full-time“ oder „part-time“. So versteht die Personalabteilung im Ausland sofort, dass es sich nicht um ein Praktikum, einen Minijob oder Freelancing handelt, sondern um eine feste, dauerhafte Anstellung.